PJ-Tertial-Bericht am Klinik Koesching
Allgemeinchirurgie
Koesching, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie
·
07/2024 – 10/2024
Veröffentlicht am
2.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
2
Team Station
3
Kontakt zur Pflege
3
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
2
Unterricht
3
Betreuung
2
Freizeit
1
Station / Einrichtung
2
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 600
Erfahrungsbericht
Man konnte zwar ein Zimmer bekommen, allerdings war dieses in Eichstätt. Deshalb hatten meine Pj Kollegen oft ein Problem nach Kösching zu gelangen. Sie bekamen zwar oft ein Klinikauto zur Verfügung gestellt, mussten aber auch oft privat mit ihrem Auto pendeln. Die Aufwandsentschädigung war dann auch geringer bei 400 Euro. Das Mittagessen war kostenlos.
Ich musste leider die ersten Wochen aufgrund eines Bruchs mit Krücken in die Klinik kommen. In der Zeit saß ich hauptsächlich im Arztzimmer und schrieb einen Arztbrief nach dem anderen. Naja, immerhin bekam ich so etwas Routine darin... Zudem musste ich deshalb nicht in den OP, was ich auch nicht so schlecht fand, da ich eher ungern steril am OP Tisch stehe. Man musste allerdings generell fast nie in den OP, wenn man nicht wollte. Auch die anderen Pjler durften wenn sie wollten, wurden aber nie gezwungen. Es gibt in der Klinik auch einen Blutabnahmedienst, man muss also nur sehr selten Blut abnehmen, oder mal eine Viggo legen. Prinzipiell wird man eine gewisse Zeit in die Unfallchirurgie, die Viszeralchirurgie und in die Notaufnahme eingeteilt. Wenn man möchte kann man auch eine Woche in die Anästhesie gehen. Sehr positiv fand ich, dass die Chefärzte uns anboten, am Ende ein Probeexamen durchzuführen. Das hat mir tatsächlich viel für das anstehende M3 gebracht! Was mir nicht so gut gefallen hat war, dass zu unserer Zeit sehr viele neue Assistenzärzte kamen, weshalb wir auf Station kaum mehr Platz hatten und kaum einer von uns noch Zugang zu einem Computerplatz hatte. Wir Pjler trafen uns daher oft nachmittags und lernten im Frühbesprechungsraum für das M3. Viele der Assistenten hatten leider gefühlt sehr wenig Ahnung, weshalb man nicht viele Fragen stellen konnte und vielen sogar noch beibringen musste, wie manche Dinge wie z.B. das richtige Entfernen eines ZVKs funktioniert... Aber insgesamt war es ein gutes Tertial, da man selbst entscheiden konnte was man gerne machen möchte und was nicht.
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