PJ-Tertial-Bericht am Krankenhaus der Barmherzigen Brueder Trier
Chirurgie
Trier, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station Allgemein-, Gefäß-, Unfall- und Herzchirurgie
·
07/2024 – 10/2024
Veröffentlicht am
2.67
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
3
Team Station
4
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
3
Unterricht
1
Betreuung
4
Freizeit
2
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 750
- Gebühren
- 410 für das Wohnheim (wenn glücklich ist, wird man in den Altbau gelost und halt nur 200€)
Erfahrungsbericht
Leider besteht die Hauptaufgabe in Blutabnehmen und Zugängen legen. In der Allgemein- und Gefäßchirurgie (letztere insbesondere) gibt es einige unfreundliche und PJler ausnutzende Assistenten, die gerne Mal Mittagessen gehen und einem im Gehen noch sagen "Blutabnahmen sind noch nicht fertig". Wenn man das Glück hat in den OP zu kommen (selten), sind die Ober- und Chefärzte meist sehr nett und lehrreich. Allerdings werden viel zu viele PJler, Famulanten plus Hospitanten (die letzteren beiden stehen nicht auf dem offiziellen Plan, deswegen wohl die massive Überbesetzung) auf eine Station gesetzt, so dass man praktisch nie in den OP kommt. Beispielsweise waren wir zu viert auf einer Privatstation mit insg. 4 Patienten für 2 Wochen. Sehr traurig dafür dass Trier immer mit so guter Lehre wirbt...
In der Unfallchirugie herrschte zu meiner Zeit starke Unterbesetzung, aber bis auf eine Aufnahme sind die Assistenten sehr bemüht und haben einen Vieles machen lassen. Die Oberärzte sind grandios im Teaching im OP und geben sich ganz viel Mühe - großes Lob!
Mein Highlight war tatsächlich die Herzchirurgie: Tolles Arbeitsklima, viel Teaching, viel OP und man hat richtig das Gefühl, dass PJler auf Station Teil des Teams sind und nicht nur zum Blutabnehmen da sind. Dies hat mich ernsthaft dazu bewogen Herzchirurgie wieder ins Auge zu fassen als Facharzt.
Wie gesagt, es war nicht alles schlecht und Manches auch herausragend gut (Herzchirurgie), allerdings setzte die Gefäßchriurgie mit einem toxischen Umfeld (Assistenten und Oberärzte) ein sehr negatives Bild. Leider ist auch die Aufteilung innerhalb des Tertials auf die einzelnen Stationen grenzdebil gestaltet, sodass man 4 Wochen AC hat, 2 Wochen Gefäß (weil eine Abteilung mit AC, genau das gleiche in Grün) und dann 2 Wochen Privatstation (nochmal AC plus Gefäß - LOL).
Abschließend möchte ich noch sagen, dass die PJ-Koordinatorin sich viel Mühe gibt.
P.S.: Im Wohnheim gibt es kein WiFi, stellt euch schon mal auf hohe mobile Daten Rechnungen ein.
Bewerbung
Über das PJ-Portal, Plätze eig immer verfügbar.
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