PJ-Tertial-Bericht am Inselspital Bern

HNO

Bern, Schweiz · 8 Wochen · Station Anna-seiler Haus · 07/2024 – 09/2024

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1100
Gebühren
650

Erfahrungsbericht

Ich war insgesamt 2 Monate dort und kann es absolut empfehlen. Die Zeit am Inselspital in Bern war sehr lehrreich, und ich habe insgesamt extrem viel gelernt. Wie in den letzten Berichten beschrieben, gibt es für Unterassistenten keine wirkliche feste Aufgabe, was ich zu Beginn etwas ungewöhnlich fand. Für HNO-Interessierte ist es jedoch ein Traum, da man praktisch alles sehen und mitmachen kann. Jeden Tag findet eine Frühbesprechung statt, und danach kann man sich direkt einem Assistenzarzt anschließen, mit dem man den ganzen Tag verbringt – entweder in der Poliklinik, wo die normalen Sprechstunden stattfinden, im Notfall, in der Audiologie, auf Station oder im OP. Am Inselspital läuft alles nach dem Prinzip von Interesse und persönlicher Motivation: Wer motiviert ist, kann auch entsprechend viel übernehmen. Im Notfall konnte man immer den Patienten voruntersuchen und gegebenenfalls kleinere Eingriffe allein übernehmen (z. B. Peritonsillarabszesse spalten, Otitiden externae behandeln) und sich anschließend mit dem Assistenzarzt absprechen. Fragen wurden immer sowohl von den Assistenzärzten als auch von den Oberärzten beantwortet und, wenn Interesse bestand, noch spezifischer erklärt. In der Poliklinik hatte man meistens keine eigene Koje, konnte aber aktiv mit dem Assistenzarzt arbeiten. Man muss allerdings sagen, dass fast jeden Tag Studierende der Uni Bern eingeteilt sind, was es ein bisschen unübersichtlich machen kann, wenn man zu dritt im Untersuchungszimmer ist. Daher würde ich immer empfehlen, zu Beginn der Woche den Dienstplan zu checken, um zu wissen, wo man sich am besten einteilt. Im OP konnte man sich immer einwaschen und mitoperieren (mal Hautschnitt, mal Hautnaht), und man wurde mit viel Respekt behandelt, wenn man auch (wie überall) die OP-Pflege respektvoll behandelte. Jede Woche gab es zudem Fortbildungen, die von den Assistenzärzten gehalten wurden, sehr lehrreiche Röntgen-Rapporte und ein Tumorboard. Ich habe im Personalwohnheim gewohnt, was für 2 Monate im Sommer mehr als ausreichend war. Die Küche musste man leider teilen. Das Leben in Bern war im Sommer traumhaft – man konnte jeden Tag in der Aare schwimmen gehen und Sport machen. Ich würde es jederzeit wieder machen.

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