PJ-Tertial-Bericht am Spitalzentrum Biel

Pädiatrie

Biel, Schweiz · 8 Wochen · Station U1 · 08/2024 – 10/2024

Veröffentlicht am

1.40
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 3
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1000

Erfahrungsbericht

Ich war 2 Monaten in Biel auf der Pädiatrie und habe eine sehr schöne Zeit gehabt. Im Frühdienst ist man entweder im OPs, im Ambulatorium oder auf der Station eingeteilt: - Im OPs kann man fast immer assistieren da es keine AA gibt. Man macht viel Circumcision, Herniotomie sowie Frakturbehandlung. - Im Ambulatorium ist man für die Voruntersuchung vor elektiver OPs zuständig. - Auf der Station geht man auf der Visite mit, wobei man die Kinder untersuchen kann (neurologischer Status bei Contusio capitis, Lungenauskultation bei Lungenentzündung, wöchentlicher Status bei Neugeborenen und Frühgeborenen). Dafür muss man aber ein bisschen proaktiv sein, Interesse und guten Willen zeigen. Es besteht auch die Möglichkeit ins Wochenbett zu gehen (wo man unter Supervision Neugeborenen Status machen kann und das Elterngespräch führen darf), oder an die diversen Sprechstunden teilzunehmen (Kinderchirurgie, Allergologie, etc.), die am Nachmittag stattfinden. Im Spätdienst ist man auf der Notaufnahme. Da darf man Patienten (Triage 4 und 5) selber betreuen mit sie mit AA besprechen. Beim Triage 1, 2 oder 3 darf man die AA begleiten. Wunde zu nähen ist häufig auch eine Tätigkeit der UA. UA, die in Spätdienst eingeteilt sind, sind auch Pikett für Kinderchirurgie. Die Assistenzärzten waren alle super lieb und haben mir viel beigebracht. Auch mit den Pflege war die Beziehung sehr gut. Man sieht eher wenig OA (ausser im Falle einer Operation), AA sind in dieser Hinsicht eher wenig betreut. Es gab auch keine Unterricht für die Unterassistenten. Man nimmt aber an die Weiterbildung für den AA teil (ungefähr 3x pro Woche, ausser man im OPs eingeteilt ist oder Spätdienst hat). Das Spitalzentrum ist bilingue. In der Pädiatrie reden die meisten Ärzte eher deutsch, aber bei der Patienten ist es 50-50. Gute Französischkenntnisse sind sicherlich ein Plus, und Basiskenntnisse ein Muss. Dafür sind sie alle sehr verständnisvoll, wenn man nicht so gut Schweizerdeutsch versteht. Biel ist eine sehr schöne kleine Stadt in der Nähe von Bern. Im Sommer kann man ganz einfach im See baden gehen und in der Altstadt etwas trinken. Man kann ein Zimmer im Haus des Personals bekommen, wenn man früh genug danach fragt. Die Zimmer sind sehr ordentlich und man kann kostenlos seine Wäsche waschen. Achtung, es gibt nichts in der Küche... man muss seine eigenen Töpfe mitbringen und es ist nicht immer sauber.

Bewerbung

1 Jahr im Voraus.
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