PJ-Tertial-Bericht am Evangelisches Krankenhaus Hamm

Allgemeinchirurgie

Hamm, Deutschland · 8 Wochen · Station 41, 42, OP, ZNA · 05/2024 – 09/2024

Veröffentlicht am

1.40
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Ich habe ein sehr gutes chirurgisches Tertial in der Allgemein und Viszeralchirurgie des EvK- Hamm (jetzt Johanniter Klinikum Hamm) verbracht. Das gesamte Team ist sehr freundlich. Der Chefarzt ist als PJ- Mentor jederzeit ansprechbar. Ich wurde schnell ins Team integriert und mit mir wurde stets respektvoll und wertschätzend umgegangen. Der Tag beginnt um 7 Uhr mit der Visite. Anschließend gehts als PJ entweder in den OP, begleitet die Sprechstunden (allgemeinchirurgisch, Hernien oder kolo- proktologisch), arbeitet auf Station (Blutentnahmen, Viggos, Verbände, Drainagen ziehen, Briefe schreiben - später auch eigene Zimmer unter Supervision betreuen) oder geht in die ZNA. Im OP herrscht ein angenehmer, respektvoller Umgangston. Mir wurde sehr viel gezeigt und erklärt. Ich durfte schnell die Kameraführung übernehmen und oft aktiv mitoperieren. Nähen war ebenfalls sehr oft möglich. Als PJ ist man fest und häufig im OP-Plan eingeteilt, bei Standarteingriffen oft als 1. Assistenz. Dienstende ist nach der Nachmittagsbesprechung ab 15.30 Uhr. Je nach OP-Aufkommen auch schonmal deutlich später (ist aber nicht die Regel). Ich habe noch kurzfristig 3 Wochen auf die anästhesiologisch geführte Intensivstation rotiert, was ebenfalls empfehlenswert war. Die Teilnahme an Diensten ist unkompliziert möglich (gibt 1 Tag frei). Auch NEF-Begleitung ist nach Absprache möglich. Generell ist nach vorheriger Absprache eine Rotation in die Unfallchirurgie und Gefäßchirurgie des Partnerkrankenhauses (Johanniter Kliniken Hamm – ehem. Marienhospital Hamm) möglich. Fazit: Chirurgisch Interessierte können hier mit ein wenig Eigeninitiative eine Menge lernen und eine gute Zeit haben. „OP-Muffel“ sollten sich lieber ein anonymeres Haus suchen 😉. Organisatorisches: Es gibt: - Dienstkleidung, OP-Schlüssel, Telefon, Orbis Zugang - pro Tag 1 Mittagessen ODER Frühstück frei - 450 € - 1x wöchentl. PJ-Unterricht - 1x wöchentl. Tumorkonferenz - tgl. Röntgenbesprechung - Studientage nach Absprache Parken im Parkhaus ist reduziert möglich (es gibt genug kostenlose Parkplätze fußläufig) Das EVK ist Lehrkrankenhaus der Universität Stettin. Aus Stettin kommen jährlich viele PJler in die Klinik. Diese haben einen anderen PJ-Ablauf als der Deutsche. PJ`s von deutschen Unis sind im EVK eher eine Rarität, das zeigte sich an einigen verwaltungstechnischen Hürden. Ich empfehle sich rechtzeitig vor Tertial Beginn bei der Abteilung zu melden.

Autor:in kontaktieren

Dem Autor oder der Autorin eine Nachricht schreiben Öffnen ▾

Die Autor:in hat zugestimmt, Nachrichten zu diesem Bericht zu empfangen. Deine E-Mail-Adresse wird nur zur Weiterleitung verwendet und nicht öffentlich angezeigt. Die E-Mail-Adresse der Autor:in ist und bleibt verborgen.

Die Autor:in antwortet direkt an diese Adresse.
Max. 2000 Zeichen.
Deine Anfrage wird 90 Tage als Audit-Log gespeichert, dann automatisch gelöscht.
Diesen Bericht bearbeiten Öffnen ▾

Gib die E-Mail-Adresse ein, mit der du diesen Bericht eingereicht hast. Du bekommst einen Link zum Bearbeiten an diese Adresse geschickt. Die E-Mail-Adresse wird nicht gespeichert oder angezeigt.

Diesen Bericht melden Öffnen ▾

Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.

Max. 2000 Zeichen.
Nur nötig, wenn Du eine Rückmeldung möchtest.