PJ-Tertial-Bericht am Staedtisches Klinikum Magdeburg

Anästhesiologie

Magdeburg, Deutschland · 8 Wochen · Station OP, ITSB · 07/2024 – 09/2024

Veröffentlicht am

2.73
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 3
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 2
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
494,71

Erfahrungsbericht

Pro: - Man wurde morgens für einen OP-Saal eingeteilt, sodass man nicht mit Jungassistenten in der Einarbeitung zusammen war. - im OP viele Gelegenheiten zu intubieren und Arterien zu legen - Gehalt wird nicht von Bafög abgezogen. - Dienste sind meist am lehrreichsten. Wäre es nicht mein letztes (kurzes) Tertial gewesen, hätte ich womöglich freiwillig mehr gemacht. Man darf da praktisch einfach am meisten machen. - Tutor im OP gibt sich Mühe, auch mal was Theoretisches durchzusprechen für die Prüfung. Contra: - Unterricht eher frontal, wenn auch nicht schlecht. Aber Examensvorbereitung ist das auch nicht unbedingt. - Gehalt muss versteuert werden. - Es gibt insgesamt sehr viele Auszubildende, mit denen man im OP „konkurriert“ um Maskenbeatmung, Zugänge legen etc. - Man wird gezwungen, eine Woche auf der Schmerzstation zu verbringen. Hier wurde ich vor allem dem nichtakademischen Personal zugeteilt, weil die auch nichts mit mir anzufangen wussten. Lerneffekt daher fast 0. - Man wird zusätzlich (vermutlich auch aus Kapazitätsgründen) zu ein paar Tagen Aufwachraum und Prämedikationsambulanz verdonnert. Letzteres ist für einen Tag bestimmt nicht verkehrt, aber man kann da nichts selbst machen (im Aufwachraum auch nicht) und daher ist auch hier der Lerneffekt annähernd 0. Schade, weil es im OP echt Spaß machte! - Arbeitsbeginn um 7 und je nach Wohnort ist der Anfahrtsweg nicht zu unterschätzen. - auf ITS B stand viel nichtakademische Arbeit für PJler an: Akten abheften vor allem. Hier wurde gerne auch gewartet, bis man vom Mittagessen zurück war. Wenn es etwas Praktisches zu tun gab, warteten sie nicht unbedingt. Das hing allerdings auch sehr stark davon ab, wer gerade da war. Es wurde auch explizit betont, dass das morgendliche Sortieren der ausgedruckten Laborbefunde und Verteilen in die Patientenzimmer PJler-Aufgabe sei. - Die Bürokratie auf ITS ist eine Katastrophe. Die Akten sind noch analog, man ist ständig damit beschäftigt, Informationen abzuschreiben (Akte -> Verlaufsdokument -> Brief). - Auf der anderen Seite gibt es keine Computerarbeitsplätze. Um einen IT-Zugang muss man sich selbst bemühen, in meinen anderen Tertialen erhielt ich diesen direkt zu Beginn. Weil keine Computer zur Verfügung stehen, kann man sich z. B. Befunde, Bildgebung etc. nicht selbst ansehen. - ITS: Die Übergaben nehmen einen so großen Teil der Arbeitszeit ein, dass paradoxerweise wichtige Informationen verloren gehen. Einfach, weil ineffizienterweise immer gleich 10 Chirurgen/Anästhesisten am Bett stehen und halt alle mal so halb aufpassen. - NEF mitfahren nur eingeschränkt erlaubt und da wurde man gern vergessen (nicht angerufen). Fazit: OP abgesehen von den Zwangseinsätzen auf der Schmerzstation und im Aufwachraum super, ITS naja!

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