PJ-Tertial-Bericht am Krankenhaus der Elisabethinen
Hämatologie/Onkologie
Linz, Oesterreich
·
8 Wochen
·
Station 4B
·
07/2024 – 09/2024
Veröffentlicht am
2.67
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
3
Team Station
3
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
3
Klinik insgesamt
2
Unterricht
3
Betreuung
3
Freizeit
2
Station / Einrichtung
3
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 900
- Gebühren
- 150€ Miete/Monat
Erfahrungsbericht
Meine 8-wöchige Rotation während meines KPJ-Tertials in der Hämatologie/Onkologie am Ordensklinikum war leider nicht ganz so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Zwar haben sich die Assistenzärzte bemüht, etwas Lehre zu bieten, aber insgesamt hatte ich oft das Gefühl, eher überflüssig, anstatt aktiv in die Ausbildung eingebunden zu sein.
Als KPJler teilte man sich ein separates Zimmer mit den Basisärzten (ungefähr Assistenzärzte im 1. Jahr in Deutschland). Hier war die Stimmung gut. Da die Basisärzte häufig im Haus unterwegs waren, um Blutkonserven anzuhängen, war meine Hauptaufgabe die Patientenaufnahme: Anamnese erheben, körperliche Untersuchung, schriftliche Dokumentation und Übergabe an den zuständigen Oberarzt/Stationsarzt/Assistenzarzt. Teilweise waren das 6-8 Aufnahmen pro Tag, was zwar zur Routine führte, aber wenig abwechslungsreich war.
Da die Patientenaufnahme meist den gesamten Vormittag in Anspruch nahm, hatte ich selten die Möglichkeit an der Visite teilzunehmen.
Wenn ich dann mit auf Visite war, hat es mir aber gut gefallen, da dort teilweise auch Teaching/Abfragen stattfanden oder ich die Visite in einzelnen Patientenzimmern „leiten“ durfte.
Interessant war die Möglichkeit, bei Knochenmarkpunktionen zuzuschauen. Diese fanden fast jeden Tag um 7:00 Uhr statt.
Einmal wöchentlich fand eine histologische Konferenz sowie das Tumorboard statt. Die Teilnahme daran war freiwillig.
Um auf meinen Eingangssatz zu kommen …
In einer der Morgenbesprechungen wurde von einer Ärztin in offener Runde kritisiert, dass sie während ihres Dienstes zu häufig zu unangemessenen Zeiten von den Basisärzten angerufen worden sei. Meiner Meinung nach müssen sich Assistenzärzte jederzeit bei ihrem diensthabenden Arzt absichern können, ohne das Gefühl zu haben, dass ihre Anfragen als lästig empfunden werden.
Auch habe ich z.B. erst nach 3 Wochen erfahren, dass auf Station Liquorpunktionen durchgeführt werden.
Insgesamt fehlte mir der direkte und offene Austausch untereinander. Ich hätte mir eine klarere Kommunikation und strukturiertere Lehre gewünscht.
Bewerbung
Siehe Bewertung für selbigen Zeitraum unter pneumologischer Abteilung.
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