PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Chemnitz

Allgemeinchirurgie

Chemnitz, Deutschland · 8 Wochen · Station N071 · 08/2024 – 10/2024

Veröffentlicht am

1.33
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
452

Erfahrungsbericht

Ich kann das PJ-Tertial in Chemnitz empfehlen. Alles ist super organisiert. Frau Lange gibt sich diesbezüglich große Mühe und versucht, auf alle Wünsche und Bedürfnisse engagiert einzugehen. Daher ist es auch möglich, sich die chirurgischen Fachbereiche, in denen man sein PJ verbringen möchte, auszusuchen, im Rahmen des Tertials NEF zu fahren oder in einem anderen Fachbereich zu hospitieren. Eine Unterkunft (gut ausgestattetes, möbliertes Apartment) wird direkt neben dem Klinikum zur Verfügung gestellt. Falls man diese nicht in Anspruch nimmt, beträgt die Aufwandsentschädigung sogar 752 Euro. Mittagessen war eigentlich immer möglich. 6 Euro pro Tag standen uns dafür zusätzlich zur Verfügung. Es gibt pro Tertial 10 Studientage, die frei einteilbar sind. Auch die PJ-Beauftragte der Viszeralchirurgie ist freundlich, engagiert und hat stets ein offenes Ohr. Die Visite beginnt um 06:45 Uhr. Um 07:40 Uhr schließt sich die (Röntgen-) Besprechung an. Anschließend werden fleißig Flexülen gelegt und Blut abgenommen. Ich hätte mir ggf. gewünscht, etwas mehr in die Stationsarbeit einbezogen zu werden. Dies ist vermutlich sehr von der aktuellen assistenzärztlichen Besetzung abhängig. Manchmal kann man bei Aufnahme unterstützen. Außerdem wird regelmäßig OP Assistenz benötigt. Dabei darf man bei laparoskopischen Eingriffen die Kamera führen und zum Schluss Hautnähte setzen. Der Umgang gegenüber den PJs ist in den allermeisten Fällen sehr wertschätzend. Die Oberärzte (ausnahmslos männlich) freuen sich meist über Rückfragen und beantworten diese gern. Einmal gab es, das will ich nicht verschweigen, einen kleinen, sexistischen Vorfall durch einen Oberarzt. Die OP Pflege habe ich zumeist als sehr freundlich erlebt. Interessant war außerdem, in den Sprechstunden hospitieren zu dürfen. Zu meiner Zeit am Klinikum Chemnitz hatte gerade ein großer personeller Umbruch in der Viszeralchirurgie stattgefunden. Es war spürbar, dass sich insb. das oberärztliche Team noch zusammenfinden musste. Insgesamt hatte ich eine gute Zeit in der Viszeralchirurgie und kann das Tertial weiterempfehlen.
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