PJ-Tertial-Bericht am Privatklinik Schlössli

Psychiatrie

Oetwil am See, Schweiz · 8 Wochen · Station Kriseninterventionszentrum · 08/2024 – 10/2024

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Die Stelle hat mir sehr gut gefallen. Ich war auf dem Kriseninterventionszentrum eingeteilt, was finde ich optimal war. Die Patienten bleiben dort nur relativ kurz (ca. eine Woche) und dadurch sieht man sehr viel. Das Patientengut ist auch sehr breit und man sieht viel verschiedenes. Von Patienten mit erstmaliger depressiven Episode bis zur chronifizierten Schizophrenie war sehr vieles dabei. Durch die kurze Aufenthaltsdauer gibt es auch jeden Tag ein Gespräch mit den Patienten, was interessant war. Die Station wird allerdings offen geführt, d.h. es ist keine Akutstation. Auf Wunsch ist es auch möglich, für einen Tag auf eine andere Station zu wechseln und dort reinzuschauen. Das Team war super nett und hat mich von Anfang an integriert. Die Stimmung im Team ist sehr angenehm mit flachen Hierarchien. Ich habe einen eigenen Laptop und Telefon bekommen, was alles problemlos funktioniert hat. Ich durfte v.a. am Anfang viel mitlaufen und bei Eintritts- und Patientengesprächen dabei sein und mir wurde die ganze Dokumentation gezeigt. Ich habe relativ schnell mitbekommen, was dazu gehört, einen Patienten zu betreuen. Ich durfte ziemlich schnell eigene Gespräche führen, zuerst unter Aufsicht und mit der Zeit auch mehr alleine. Ich hätte auch ganz eigene Patienten betreuen dürfen, das habe ich mir aber nicht zugetraut, da es meine erste Stelle war, und habe somit immer einen Patienten mit Begleitung betreut. Es ist definitiv so, dass man so viel machen darf, wie man möchte bzw. man sich dafür einsetzt, aufgedrängt wird einem aber nichts. Eine Aufgabe der PJler/Unterassitenten ist auch, Patienten körperlich zu untersuchen. Durch viele auch relativ junge Patienten und Normalbefunde bekommt man dadurch eine gute Routine. Ich durfte auch immer an klinikinterne Weiterbildungen gehen und regelmässig in die psychologische Supervision gehen, was auch immer spannend war. Auch in die Gruppentherapien durfte ich reinschauen. Die Arbeitszeiten sind von 8:30 (ausser man stellt Patienten am Morgenrapport um 8:00 vor) bis 17:00, oft durfte ich auch früher gehen. Mittagspause ist eigentlich immer pünktlich und geht eine Stunde. Insgesamt ist mir die Stelle sehr positiv in Erinnerung geblieben!

Bewerbung

Etwas über 1 Jahr vorher, war aber noch sehr viel frei, geht sicher auch kurzfristiger.

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