PJ-Tertial-Bericht am Kantonsspital Zug

Chirurgie

Zug, Schweiz · 8 Wochen · Station Bettelstation-Nord; Notfall, Op · 07/2024 – 09/2024

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
2200 CHF (inkl. Zuschläge und Pickett-Dienst)
Gebühren
700CHF für die Unterkunft

Erfahrungsbericht

Es hat mir sehr gut in Zug im Kantonsspital gefallen. Arbeitsbeginn war ca. 7.30 Uhr zum Morgenrapport, danach erfolgte eine gemeinsame Kaffeepause mit allen Ärzt*innen (außer man musste direkt in den Op). Ab 8.30 Uhr ging die Visite los, bei der wir als Unterassistent*innen dokumentierten (dauert ca. 1-2h). Ab dann wurden die Assistenzärzt*innen beim Briefe diktieren und Tätigen von Anrufen etc. unterstützt. Unregelmässig war man im Op eingeplant (hauptsächlich zum Leberhaken halten bei einer Cholezystektomie oder im AOZ bei Phenolkaustik). Um 11.30 Uhr ist man mit allen gemeinsam Mittagessen gegangen (Menü-Teller 8,50 CHF). Meist konnten wir so ab ca.14/15 Uhr nachhause gehen, wenn keine Op mehr anstand. Zu unserer Zeit (Juli-Sept) waren relativ wenige Ops und daher die Station eher überbesetzt von den Assistenzärzten her, weshalb wir häufiger früher gehen konnten. Zusätzlich ist immer einer der Chirurgie- oder Orthopädie-Unterassistent*innen auf dem Notfall eingeteilt. Dort lernt man wirklich viel, kann viele Patienten*innen voruntersuchen und bei Bedarf selbständig nähen oder anderweitig versorgen, Untersuchungen anmelden und Briefe schreiben. Am Wochenende ist ebenfalls immer einer der Unterassistent*innen auf dem Notfall + Pikettdienst eingeteilt (je mehr UAs da sind, desto weniger hat man Pikettdienst unter der Woche und Wochenenddienste). Pikettdienst ist als Rufbereitschaft nach Dienstende bis zum nächsten Morgen (in der Zeit wird man bei Bedarf in chirurgische oder orthopädische Ops gerufen). Die Assistenzärzt*innen sind wirklich alle super nett, zum Teil wirklich sehr bemüht einem was beizubringen und ansonsten sind alle für Fragen offen und hilfsbereit. Auch von den Oberärzt*innen sowie den Leitenden Ärzt*innen wird man sehr nett behandelt und nicht unangenehm ausgefragt. In der Chirurgie hält einer der UAs am Donnerstag den Indikationsrapport, wofür man vorher eingeteilt wird und auch mit der zuständigen Oberärztin vorher besprechen kann. Alles in allem kann ich die Chirurgie im Zuger Kantonsspital sehr empfehlen. Es ist alles sehr gut organisiert, man hat ein sehr freundliches Arbeitsklima und eher entspanntere Arbeitszeiten. An Op-Zeit hat man hier nicht ganz so viel und meist ist man in den selben (Cholezystektomie) eingeteilt, zuschauen darf man jedoch bei allen Ops die einen interessieren. Bei Interesse kann man auch in die verschiedenen Sprechstunden mitgehen oder in der Wundambulanz zuschauen.

Bewerbung

ca. 2 Jahre
Diesen Bericht melden Öffnen ▾

Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.

Max. 2000 Zeichen.
Nur nötig, wenn Du eine Rückmeldung möchtest.