PJ-Tertial-Bericht am Charite Campus Benjamin Franklin

Urologie

Berlin, Deutschland · 8 Wochen · Station 202 · 07/2024 – 10/2024

Veröffentlicht am

1.33
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 4
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Das Tertial in der Urologie am CBF war super spannend und lehrreich. Ich habe von den vier Monaten viel Zeit im OP und in der Poliklinik verbringen können. Es fing an mit meiner Zeit in der Poliklinik, hier kann man selbstständig Patient*innen betreuen und die initiale Diagnostik eigenständig übernehmen. Anschließend konnte ich immer unter Anleitung die Sonographie durchführen und mit den zuständigen Ärzten*innen Konzepte für die Patient*innen ausarbeiten. Hier hat man auch durchgehend Teaching bekommen, sowohl praktisch als auch theoretisch. Tagsüber kommen alle über die Poliklinik, das heißt, dass man dort auch alle urologischen Notfälle sehen kann. Man kann jederzeit in die Endouro gehen und hier zugucken, ganz wichtig ist nur, dass man ein Dosimeter hat. Das Dosimeter kann man am Anfang beantragen und hat es nach wenigen Tagen. Viele kleine Eingriffe wie zum Beispiel Zirkumzisionen, Katheterwechsel und Schienenwechsel durfte man unter direkter Anleitung selbst durchführen. Insgesamt war die Zeit in der Poliklinik sehr lehrreich und ich kann es jedem nur ans Herz legen. Im zweiten Teil war ich dann auf Station eingeteilt, hier ist man für BEs, Sonos und Flexülen zuständig. Meist ist das nicht überwältigend viel und man ist schnell damit fertig. Die Assistenz*ärztinnen helfen jederzeit bei Fragen oder Schwierigkeiten. Wenn man mit dem Stationsalltag fertig ist kann man immer in den OP gehen und bei den großen OPs assistieren. Mittagessen war nie ein Problem und wenn man früher gehen musste, brauchte man sich keinen Arzttermin ausdenken. Leider gibt es keine strukturierte Lehre im Sinne von regelmäßigen Fortbildungen. Man bekommt viel Teaching im Alltag aber sonst leider nicht so viel. Angesprochen auf die Kritik haben sich alle offen gezeigt das in Zukunft zu ändern. Hoffentlich wird es bald strukturierte Lehre geben. Zusätzlich kann man für eine gewisse Zeit ins CVK zur Nierentransplantation rotieren. Das ist natürlich super spannend und man kann bei den Transplantationen assistieren. Insgesamt war es ein tolles und lehrreiches Tertial in einem super Team, man wird von allen herzlich aufgenommen!!
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