PJ-Tertial-Bericht am Kantonsspital Luzern

Orthopädie

Luzern, Schweiz · 8 Wochen · Station Orthopädie und Unfallchirurgie · 07/2024 – 09/2024

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
mindestens 1250 CHF (sehr variabel wegen den Pikett-Diensten, Wechselkurs, Überstunden, 13-Monatsgehalt)
Gebühren
368 CHF Miete und ca. 100 CHF Abzüge wegen Rente und anderen Versicherungen

Erfahrungsbericht

Ich habe mich damals in der Ortho/Trauma im LUKS beworben, da ich schon vor 5 Jahren ein Pflegepraktikum im Haus gemacht habe. Das LUKS ist ein super Krankenhaus mit guter Infrastruktur, sehr nettem Personal und guten Arbeitsbedingungen. Ich habe mich auch an die sehr positiven Bewertungen der Ortho/Trauma auf PJ-Ranking orientiert und mich dementsprechend dann dort beworben. Man rotiert mit den anderen PJlern und Famulaten quasi wöchentlich durch die Station, die Sprechstunden und den OP. Bei der Erstellung vom Plan, kann ggf. Wünsche angeben und den mitgestalten. Dies ist vor allem praktisch, da man alle 2 Woche mehrer Tage Rufbereitschaft (max. 7x in 14 Tagen) hat. Man kann unter Vorbehalt freier Plätze im Personalwohnheim, quasi 2 min. vom Hauptgebäude eine Wohnung bekommen. Beim Wohnheim unbedingt dran denken eigene Kochutensilien und Besteck mitzunehmen, da nicht jede Küche gut ausgestattet ist. Nichtsdestotrotz ein ruhiges, sauberes, kostengünstiges Wohnheim mit großem Unterassistenten/PJler/Famulanten-Zusammenhalt. (Tipp: die Dachterrasse) Station: -Chefarztvisite mitlaufen und ggf. Verbände aufmachen oder Patienten untersuchen -Eintrittsuntersuchungen machen und dokumentieren -Diagnose- und Medikationslisten von den Hausärzten besorgen OP: -man assistiert in sämtlichen Teams der Orthopädie (Hüfte, Knie, Schulter) sowie sehr oft im Team der Traumatologen -sehr angenehme Atmosphäre seitens der Operateure, OTAs, Anästhesie, sowie Lagerungspfleger. -regelmäßiges Nähen möglich -kleine Schritte im OP dürfen bei Nachfrage gemacht werden -im OP-Aufenthaltsraum gibt es gratis Tagessuppe mit frischen Brot und Butter Sprechstunde: -viel Kontakt mit den medizinischen Praxisassistentinnen, welche sehr nett und kompetent sind -jeden Tag gibt eine spezielle Sprechstunde (Schulter, Knie, Hüfte, Wirbelsäule, Fuß) und eine traumatologische Sprechstunde -man bekommt eigene Patienten (Anamnese + Untersuchung machen), welche man der Sprechstundenleitung vorstellen muss -Erarbeitung des weiteren Prozedere und dann anmelden von z.B. Physiotherapie + neue Kontrolle + ergänzende Diagnostik + OP-Anmeldung, etc. -Erstellung des Sprechstundenberichtes und dann Abschicken an die Leitung und folglicher Korrektur Freizeit: -Luzern ist eine sehr schöne Stadt in der Zentralschweiz mit wunderschöner Natur, welche nicht zu groß und nicht zu klein ist. -viele Events im Sommer -man hat duzende Möglichzeiten wandern zu gehen (Stanser Horn, Bürgenstock, Pilatus, Fronalpstock, etc.), sowie Ski fahren im Winter -super Anbindung mit der SBB nach Zürich, Genf, Tessin, Basel und vieles mehr -man kann 30 min. gratis mit den nextbike-Fahrrädern durch ganz Luzern fahren Pros und Cons: + übersichtliches Ärzteteam und im ganzen Haus sind alle per Du. Viele freuen sich über Fragen und beantworten, diese auch gerne. +bessere Arbeitsatmosphäre als in deutschen Unikliniken, obwohl Luzern das größte Spital der Zentralschweiz ist. + Spannende Fälle auf Station/Sprechstunde, da es ein Spital der Maximalversorgung ist. +Morgens immer Röntgenbesprechung mit Besprechung der Fälle +regelmässiges Teaching, montags bis donnerstags: Repetitorium, Journal-Club, PJ-Unterricht, Fallvorstellung +Mittagessen jeden Tag möglich in der ausgezeichneten Kantinen des LUKS (v.a. vitamins!) +internationales Teams +tolles Dokumentationssystem, obwohl der Anfang kompliziert ist +hohe Aufwandsentschädigung +mehrere externe Teachings möglich wie Nahtkurse und mehr Contras -magere Einarbeitung, jedoch kann man in den Sprechstunde im Anfang mitlaufen und langsam sich selber um Patienten kümmern. -relativ lange Arbeitszeiten (7:15-17:30), ggf. mit anschließendem Pikett-Dienst -leider keine Rotation in der Notaufnahme möglich

Bewerbung

2 Jahre davor bei Claudia Pfenniger vom Chefarztsekretariat Eine kurzfristige Bewerbung ist auch möglich, je nachdem ob Plätze frei sind
Diesen Bericht bearbeiten Öffnen ▾

Gib die E-Mail-Adresse ein, mit der du diesen Bericht eingereicht hast. Du bekommst einen Link zum Bearbeiten an diese Adresse geschickt. Die E-Mail-Adresse wird nicht gespeichert oder angezeigt.

Diesen Bericht melden Öffnen ▾

Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.

Max. 2000 Zeichen.
Nur nötig, wenn Du eine Rückmeldung möchtest.