PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Leipzig
Unfallchirurgie
Leipzig, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station B3.1, B3.2., B2.2, J3.1
·
05/2024 – 09/2024
Veröffentlicht am
1.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
3
Betreuung
1
Freizeit
2
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 400
Erfahrungsbericht
Ich würde gerne noch ein bisschen was zum UKL und der OUP erzählen, da ich nur Schlechtes gehört habe.
Ich kann fast ausschließlich GUTES berichten.
Am ersten Tag wird man in der OUP im Morgenrapport vom gesamten Team sehr herzlich empfangen. Die Führungsetage lächelt und begrüßt die PJs persönlich.
Alles wurde von den zwei PJ-Beauftragen extrem gut organisiert, vielen Dank dafür! Generell sind Tobias&Dina zu jeder Zeit erreichbar und haben ein offenes Ohr für alle anfallenden Probleme.
Ein ganz großes Kompliment an das gesamte Team der OUP, einfach JEDER ist freundlich.
Euch muss allerdings klar sein, dass es sich um ein Universitätsklinikum also einen Maximalversorger handelt:
Der OP-Kalender ist voll und stressig - wer was anderes denkt, ist dort fehl am Platz! Es fallen auch Überstunden (durch die OP-Einteilung) an, diese habe ich allerdings immer gerne gemacht, da man hierfür auch Dankbarkeit gezeigt bekommt. Man kann auch immer sagen, dass man pünktlich raus muss und dann wird man ausgelöst. Mir persönlich ist das allerdings nichts, da ich das respektlos finde - ich kann es nicht empfehlen, es sei denn man hat wirklich einen Termin.
Ja es ist mal stressiger und es kommt mal zu einem raueren Ton, aber das ist der wuseligen Gesamtsituation geschuldet und zu verkraften, auf jeden Fall nicht persönlich zu nehmen.
Jede Woche fand einmal PJ-Unterricht statt: Nahtkurs, Arthroskopiekurs, Gipskurs, normale Vorträge, etc. Abseits des PJ-Unterrichts muss man sich selbst belesen und weiterbilden, auch wenn man im OP Fragen gestellt bekommt, kommt die Lehre manchmal etwas zu kurz.
Man hat die Möglichkeit in der ZNA zu hospitieren, wenn man das möchte.
Es werden auch zahlreiche andere Möglichkeiten geboten, wenn man will: freiwillige(!) Nachtdienste, NEF-Fahrten(nach Kapazität), Punktionen durchführen, Nähen und Knüpfen im OP/ZNA, Betreuung eigener Patienten, Beobachten beim Ablauf eines Schockraums(z.B. polytraumatisierter Patient) mit anschließender Begleitung ins CT, etc.
Wenn man sich bemüht (auch wenn man nicht in die Chirurgie gehen möchte) bekommt man in diesem Team auf jeden Fall etwas zurück!
Ich bin sehr dankbar für meine Zeit dort und kann es nur Jedem empfehlen!
Fazit: Stressig aber Schön.
(Dazu muss man vermutlich sagen, dass ich selbst chirurgisch tätig werden möchte und deswegen eventuell etwas euphorischer als Andere bin)
Bewerbung
Keine Vorlaufzeit nötig, es wird sich über jede Hilfe und Unterstützung gefreut.
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