PJ-Tertial-Bericht am Allgemeines Krankenhaus Viersen

Chirurgie

Viersen, Deutschland · 8 Wochen · Station 2A, 4B · 07/2024 – 10/2024

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
861€

Erfahrungsbericht

Ich hatte ein wirklich schönes Chirurgie Tertial in Viersen. Es gibt eine Unfall-und eine Allgemeinchirurgie, man verbringt jeweils das halbe tertial in jeder Abteilung. Mittagessen ist frei und in Ordnung, man kommt auch immer dazu. Es gibt pro Woche einen Studientag und Mittwoch nachmittags PJ Unterricht. Der Kontakt zwischen Pflege, Ärzt:innen und Oberärzt:innen ist sehr gut und kollegial. Die Atmosphäre im Haus ist sehr offen und freundlich und man wird nett empfangen und als künftige Kolleg:in gesehen. Das Hauptgebäude ist recht neu und modern gestaltet. Arbeitsbeginn ist 7:30, man bekommt einen Spind, Klamotten, Schlüssel, Telefon und eigenen PC Zugang. Meistens konnte ich gegen 15h nach Hause gehen. Unfallchirurgie: Es wird das ganze Unfallchirurgische Spektrum behandelt. Als PJler kann man beeinflussen, ob man täglich in den OP möchte oder lieber viel Zeit in der Notaufnahme verbringen. Beides macht Spaß und mit ein bisschen Eigeninitiative bekommt man viel erklärt und darf viel selbst machen. Alle sind super nett. In der Notaufnahme kamm man selbst Patienten untersuchen, Wunden versorgen und Briefe schreiben. Auf Station ist man für Blutabnahmen und Braunülen zuständig, das sind mal mehr und mal weniger, aber insgesamt gut machbar. Entlassbriefe schreiben ist gerne gesehen und nicht sehr kompliziert. Wenn man sich für bestimmte OPs interessiert, darf man immer mit dazu und helfen oder zugucken. Allgemeinchirurgie Sehr kleine Abteilung mit Chefin, 4 Oberärzten und 2 Assistenten. Sie machen alle gängigen Allgemeinchirurgischen Eingriffe von Hernien über Gallen zu Hemikolektomien. Ganz große OPs wie Whipple gibt es nicht, was mich nicht gestört hat. Auch hier ist man mit für stationsarbeit verantwortlich und wird für OPs eingeteilt, hat aber auch Einfluss auf das was man machen will. Alle sind nett und bemüht, einem was beizubringen. In der Notaufnahme ist man eher selten, aber wenn dann darf man untersuchen und sich beim Sono austoben. Die Bezahlung in Viersen ist sehr gut. Falls man mit dem Auto kommt findet man in den Straßen um das krankenhaus eigentlich immer einen Parkplatz. Einziges Manko, das mich nicht betraf aber potentiell relevant ist: das zur Verfügung gestellte Zimmer im Personalwohnheim ist laut meinem mit-PJler wohl ziemlich schäbig, kaum eingerichtet, ungemütlich, kein WLAN und generell eher unerfreulich. Wenn man woanders unterkommen kann, kann ich das Chirurgie Tertial in Viersen rundherum sehr empfehlen.

Bewerbung

Über das PJ Portal
Diesen Bericht melden Öffnen ▾

Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.

Max. 2000 Zeichen.
Nur nötig, wenn Du eine Rückmeldung möchtest.