PJ-Tertial-Bericht am Spital Zofingen

Allgemeinchirurgie

Zofingen, Schweiz · 16 Wochen · Station diverse · 02/2009 – 06/2009

Veröffentlicht am

1.80
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 6
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Vergütung
1000 Euro bzw 1500 CHF

Erfahrungsbericht

Spektrum: Allgemein und Unfallchirurgie. Als Assistent im OP wird man auch bei den Orthopaeden und selten auch mal bei den HNOs/Gyns dazugerufen Positives: Stimmung: Bis auf wenige Ausnahmen ein extrem nettes Team. Man duzt sich untereinander (bis auf den Chefarzt und seinen Stellvertreter). Arbeitsablauf: Man rotiert durch Verschiedene Stationen und ist i.d.r. auch 1/4 seiner Zeit auf der Notaufnahme. Ist man auf Station eingeteilt ist man fuer die Aufnahmen des Tages (Eintrittsuntersuchung/Eintrittsbericht) zustaendig und assistiert an dem Tag auch noch im OP. Die Entlassungsberichte usw macht i.d.R. der Assistenzarzt. Im Notfall kann man die Patienten erstmal sebst versorgen. Praktisches: Natuerlich das wichtigste in der Chirurgie. Sofern man will, darf recht schnell alles moegliche naehen (im OP sowie auf der Notaufnahme). Man ist insbesondere im Dienst auch oefters mal erster Assistent dabei (Kamerafuehrung bei Laparoskopien, explorative Laparotomie). Je nachdem wie man sich anstellt, darf man auch mal eine kleine OP selbst machen (Materialentfernung, Abszessspaltung). Und wenn der Chef im Dienst gerade etwas Zeit hat gibt er einem auch mal die Bipolare Schere in die Hand und laesst dich etwas im Abdomen abpraeparieren oder auch mal ein paar Schrauben bohren. Gehalt: 1550 CHF abgzl ca 5% Steuern und ca 250-400 CHF (je nach Verfuegbarkeit und Wunsch) fuer ein Personalzimmer Negatives: Arbeitszeit. Ich kenne die Schweizer Gesetze nicht, aber ich denke das ist an der Rande der Legalitaet. Man arbeitet 5 Tage die Woche von 7.15- 17 Uhr. Hinzu kommt ca ein Rufbereitschaftsdienst die Woche :falls der Assistenzarzt auf dem Notfall nichtmehr alleine klar kommt oder eine Notfall-OP ansteht und ein Assistent benoetigt wird muss man also herhalten. Manchmal geht man schon um 19 uhr , machmal steht man bis um 3 Uhr morgens im op. Kompensation gitbs fuer den Nachtdienst nicht. Zusaetzlich muss man ein Wochenende im Monat ebenfalls einen Rufbereitschaftsdienst uebernehmen: d.h. Freitag ab 17 uhr nach getaner Stationsarbeit bis Montag frueh. danach geht man wieder in den normalen Dienst aber bekommt grosszuegiger Weise den Freitag frei. Urlaub: pro 2 Wochen Dienstzeit steht einem ein Urlaubstag zu. (d.h. 8 insg. fuer 4 Monate). Quasi das Aequivalent zum Studientag. Wann man Urlaub nimmt, muss man mit den anderen Unterassistenten/PJlern ausmachen. Ich wuerde empfehlen nicht schon vorab die Urlaubstage z.b. fuers ende des PJs fest einzuplanen. Das koennte schief gehen. Fazit: Viel geschuftet, viel gelernt, bei guter Stimmung. Wer sich fuer Chirurgie interessiert kommt auf seine Kosten. Wer Chirurgie nur "ableisten" will ist hier def. falsch am Platz.

Bewerbung

Bewerbung ueber das Sekretariat der Chirurgie des Spitals Zofingen (www.spitalzofingen.ch) Bewerbung wahlweise ca 1 Jahr im vorraus doer auch gerne kurzfristig (es sagen immer mal leute kurzfristig ab) PJ= Unterassistent
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