PJ-Tertial-Bericht am Flurystiftung Spital Schiers

Innere

Schiers, Schweiz · 8 Wochen · Station Allgemeine Innere · 05/2024 – 09/2024

Veröffentlicht am

2.53
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 3
Unterricht 6
Betreuung 5
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1300
Gebühren
450

Erfahrungsbericht

Ich war ein ganzes Tertial am Spital Schiers. Man sollte sich vorher bewusst sein, dass sowohl das Spital als auch der Ort wirklich sehr klein sind. Arbeitsalltag Wir waren viele PJlerInnen auf der Inneren und der Chirurgie und konnten uns selbst einen Dienstplan erstellen. Man war entweder auf Station (es gibt je eine internistische und eine chirurgische) oder in der Notaufnahme im Früh- oder Spätdienst. Die Stationsarbeit fand ich zum Ende hin etwas zäh, weil man eben nicht wie in größeren Häusern rotiert, sondern die ganze Zeit auf der gleichen Station ist und wahnsinnig viele Briefe schreibt. Notaufnahme hat mir (je nachdem mit wem ich da war) immer viel Spaß gemacht. Wenn man möchte, kann man PatientInnen von Anfang bis Ende selbst betreuen und der/die AssistentIn schaut, dass man nichts vergisst oder übersieht. Da es eine interdisziplinäre Notaufnahme ist und immer nur ein*e AssistentIn im Dienst ist, betreut man auch die chirurgischen Fälle. Volle 10 Stunden war ich zum Glück nur an einzelnen Tagen im Spital, dass wir bis 17 Uhr dort waren, kam aber regelmäßig vor. Wenn man möchte, kann man auch beim Rettungsdienst mitfahren, da habe ich einen sehr entspannten Tag mit nur einem Einsatz erwischt... Lehre Je nachdem, welche AssistenzärztInnen auf Station sind, macht die Arbeit mehr oder weniger Spaß und man lernt mehr oder weniger. Da das Spital nur eine einjährige Weiterbildungslizenz hat, sind viele BerufseinsteigerInnen dort, von denen man zum Teil nicht so viel lernen kann. Wenn man aber Glück hat und mit den ÄrztInnen gut auskommt, macht das Arbeiten wirklich Spaß. Zu meiner Zeit waren auch einige erfahrene AssistentInnen dort, die gerne erklärt haben. Generell gibt es in Schiers aber wenig Lehre und man ist schnell auf sich allein gestellt. Das ist natürlich auch lehrreich und kann viel Spaß machen, man hat aber auf jeden Fall mehr Verantwortung (aber auch mehr Freiräume) als in einem deutschen Haus. Dienste In Schiers machen die UnterassistentInnen (Wochenend)Dienste. Unter der Woche bedeutet das, dass man von 16 Uhr bis 7 Uhr erreichbar sein muss und als Assistenz in den OP gerufen wird, falls operiert wird. Am Wochenende macht man die Visite auf der chirurgischen Station und muss danach für OPs erreichbar sein. Da ich mein erstes Tertial in Schiers hatte, hat mich mein erster Wochenenddienst ziemlich überfordert. Der zweite war schon besser, trotzdem sehe ich das System eher kritisch... Für ein Wochenende bekommt man 200 Fr. extra, unter der Woche 50 Fr. extra. Freizeit Die Freizeitmöglichkeiten in Schiers sind wirklich ein Traum und waren für mich auch der Grund, weshalb ich in die Schweiz gegangen bin. Wir waren fast jedes Wochenende Wandern, Fahrradfahren oder Klettern. Unter der Woche ist es ohne Auto eher schwierig noch was zu unternehmen, wenn man direkt nach der Arbeit die Bahn nimmt, geht das aber auch noch. Wir waren auch eine ziemlich große Gruppe an PJlerInnen, sodass eigentlich immer jemand Lust hatte etwas zu unternehmen und auch mit den AssistenzärztInnen haben wir häufig etwas unternommen. Ich würde allen ohne Auto empfehlen, direkt am Anfang ein HalbTax Ticket zu kaufen. Damit zahlt man bei der SBB nur den halben Preis und ich hatte das Geld sehr schnell wieder drin. Wohnen Ich habe im Personalwohnheim in einem Zimmer mit eigenem Bad und Gemeinschaftsküche gewohnt. Es gibt auch die Möglichkeit in 1-Zimmer Wohnungen zu wohnen, das ist aber teurer und mir hätte die Gemeinschaft gefehlt.

Bewerbung

10 Monate vorher, häufig auch spontan Stellen frei

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