PJ-Tertial-Bericht am Krankenhaus Bethel Berlin

Chirurgie

Berlin, Deutschland · 8 Wochen · Station Allgemeinchirurgie und Unfallchirurgie · 07/2024 – 10/2024

Veröffentlicht am

3.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 4
Klinik insgesamt 3
Unterricht 3
Betreuung 4
Freizeit 2
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
300

Erfahrungsbericht

Zum Stationsablauf haben meine Vorredner schon einiges geschrieben, was ich nur bestätigen kann. Man muss sich vor Augen halten, dass das OP-Spektrum wirklich nicht so spannend ist und man in der UCH hauptsächlich Endoprothetik und in der ACH hauptsächlich Hernien sieht. Pro: - kostenloses Frühstück und Mittagessen - 300 Euro „Gehalt“ - gute Organisation durch das Sekretariat - je nach Abteilung durfte man in der ACH eher gehen, wenn nichts mehr zu tun war - Studientage, wobei man sich immer absprechen musste, sodass jemand für die OP-Assistenz da ist Con: - viele Blutentnahmen, man wird auch von der jeweils anderen Station abgezogen und muss quasi die Blutenhahmen/PVKs beider chirurgischen Stationen machen - viele Anträge, hier muss man auch die Anträge beider Stationen machen - je nach Abteilung wurde man, auch wenn nichts zu tun war, nicht früher heimgeschickt und musste dann teilweise stundenlang Däumchen drehen - sehr schlechte Stimmung aktuell, viele Kündigungen und es kam nicht nur einmal vor, dass im OP und auch auf Station lautstark gestritten wurde. Ich habe mich im Team nicht wohlgefühlt - keine Lehrvisiten, keine Mitbetreuung von eigenen Patienten, keine wirkliche Lehre - Ausschluss von Teilen des internistischen PJ-Unterrichts (Sono-Kurs) als chirurgischer PJler und gleichzeitig keinerlei organisierter chirurgischer PJ-Unterricht - auch nach mehrmaligem Nachfragen wurde man nicht angerufen, wenn in der Notaufnahme spannende Fälle waren, oder um Wunden zu nähen. Zusammenfassend kann man sagen, dass sich niemand dort um einen schert, solange nicht eine Blutentnahme, ein Antrag oder OP-Assistenz ansteht, was wirklich extrem schade ist, weil man sich sehr ausgenutzt vorkommt. Ich möchte betonen, dass es einzelne tolle Ärzte und Oberärzte gab, die sich zwischendurch mal mit einem zusammengesetzt und etwas durchgesprochen haben. Das kam insgesamt aber sehr selten vor. Fazit: Wer was lernen möchte ist hier falsch, man hat halt seine festen Aufgaben, die hauptsächlich aus Blutentnahmen und OP-Assistenz bestehen, was beides nicht so lehrreich oder spannend ist, dafür kann man je Abteilung auch mal eher los. Insgesamt leider nicht weiterzuempfehlen.
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