PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Leipzig

Urologie

Leipzig, Deutschland · 8 Wochen · Station A 2.2 · 05/2024 – 09/2024

Veröffentlicht am

2.47
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 4
Betreuung 2
Freizeit 3
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400,00

Erfahrungsbericht

Ich habe in der Urologie des UKL mein erstes Tertial verbracht und war einer der beiden urologischen Stationen zugeteilt. Tagesablauf Der Tag beginnt mit der Visite um 7:00 Uhr (bis etwa 7:30 Uhr). Während der Visite werden die erforderlichen Sonos von den PJs gemacht; wenn es viele sind, dann im Anschluss an die Visite oder den Morgenrapport. Der Morgenrapport läuft dann von 7:45 bis etwa 8:00 Uhr (hier wird sehr auf Pünktlichkeit geachtet). Im Anschluss daran ggf. kleinere Stationsarbeiten (mal eine BE oder Braunüle legen; Harnblase anspülen, weitere Sonos). Zwischen 8 und 10 Uhr finden sich die Patient:innen, deren OP für den nächsten Tag ansteht, auf Station ein und werden zunächst pflegerisch aufgenommen. Im Anschluss daran erfolgt dann die ärztliche Aufnahme durch die PJler:in und anschließende Übergabe an den Stationsarzt/-ärztin. Die Aufnahme umfasst bei allen Pat. die fokussierte (urologische) Anamnese sowie Ultraschall der Nieren und Harnblase + ggf. DRU + TRUS. Die Untersuchungen hat mir hat die vorherige PJlerin beigebracht, aber ich konnte auch immer einen Assistenten anrufen wenn ich mir beim Befund unsicher war. Grundsätzlich war es so, dass man mit 1-2 Assistent:innen auf Station war, OÄ waren eigentlich nur zur Visite da. Mit den Aufnahmen ist man bis etwa 13/14 Uhr beschäfigt - natürlich abhängig davon, wie viele (idR 4-7 pro Tag) und wie schnell man arbeitet (am Anfang des Tertials dauert es länger). Wenn man damit fertig ist, hat man noch Zeit um in die Endo, den OP oder in die Ambulanz zu gehen, bis dann der Nachmittagsrapport um 15 Uhr beginnt (also effektiv leider nur 1-2 Stunden). Nach dem Rapport hat man Feierabend. Mittwochs und donnerstags ist man ab 12 Uhr von Station freigestellt, kann demnach früher in die Endo/OP (bis 15 Uhr). Freitags darf man gehen sobald man alle Aufnahmen gemacht hat (idR gegen 12 Uhr). Durch die festgelegte Tagesaufgabe (=Aufnahmen) wird einem ein großes Stück Flexibilität genommen. In Absprache mit der Stationsärztin/-arzt war es aber meistens möglich, sich eine interessante oder besondere OP anzuschauen. In unregelmäßigen Abständen wurde man auch als 1. oder 2. Assistenz für OPs (z.B. Zirkumzision) geplant, leider kam es aber durchaus auch vor, dass man nicht dazu gerufen wurde oder aus Zeitmangel kein teaching am Tisch stattgefunden hat. Ich hatte das Gefühl, dass die Famulantinnen, die zur selben Zeit da waren, mehr Zeit im OP verbracht als ich. Wenn man also viele OPs sehen und mitmachen möchte, sollte man sich darauf einstellen, dass dies eher in unregelmäßigen Abständen möglich sein wird. Vorteile - eigenes Telefon, Spint, PC-Zugang und SAP-Zugriff - eigener Arbeitsplatz (das Aufnahmezimmer der Station, leider ohne Fenster) - strukturierter Tagesablauf (zulasten der Flexibilität bzw. Möglichkeit, viel im OP zu sehen) - man wird fit in Nierensono, TRUS und DRU - Zirkumzision als 1. Assistenz gewollt - wenige bis keine BE - ganz nette Assistent:innen, die man immer fragen kann und auch gerne erklären - toller Kontakt zur Pflege Nachteile - kein Studentenunterricht (bis Mitte des Tertials war der Besuch der täglichen Vorlesung verpflichtend als Ersatz) - kaum Flexibilität / freie Beweglichkeit zwischen den Bereichen - kein Rotationsplan im Sinne von festgelegten Zeiträumen, die man z.B. in der Ambulanz oder der Endoskopie verbringt - OP-Personal, das sich ins teaching durch unangebrachte Kommentare einmischt

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