PJ-Tertial-Bericht am Rheinhessen-Fachklinik Alzey

Psychiatrie

Alzey, Deutschland · 8 Wochen · Station J2 · 05/2024 – 09/2024

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
934

Erfahrungsbericht

Die Zeit in der RFK Alzey war sehr interessant und erkenntnisreich. Man wurde vom gesamten Team sehr freundlich aufgenommen und integriert. Ich war den Großteil der Zeit auf der beschützenden allgemeinpsychiatrischen Station. Zu den Aufgaben zählten unter anderem Visiten und Gespräche dokumentieren, körperliche Untersuchungen, EKGs auswerten, Arztbriefe schreiben, Anträge bezüglich Unterbringungen sowie Zwangsmaßnahmen anlegen und Organisatorisches im Zusammenhang mit der Patientenversorgung. Man erhält auf jeden Fall einen super Einblick in den Akutbereich der Psychiatrie. Der Chefarzt macht ca. einmal die Woche PJ- Unterricht, der sehr spannend gestaltet ist. Zudem durfte ich immer in die Fortbildungen der Assistenzärzte und Assistenzärztinnen mitgehen, was ich sehr spannend fand. Man kann eigentlich alles abklären und auch mal einen Dienst mitmachen oder auf Nachfrage in die KJP oder die Forensik schauen. Zudem ist es vorgesehen, in die Gerontopsychiatrie zu rotieren. Auch hier war das Team ausgesprochen freundlich und hat einen bestmöglich mitgenommen und integriert. Weniger vorgesehen ist es, dass man in (Einzel-)Psychotherapien mitgeht, wie ich es aus anderen Praktika im Bereich der Psychiatrie kannte. Auch eher nicht vorgesehen ist es, auf einer offenen Station einen Teil des Tertials zu absolvieren, auch wenn das Angebot bestand, sich dort die Gruppentherapien anzuschauen. Die Arbeitszeiten sind von 8:00 bis 17:15 Uhr von Montag bis Donnerstag und von 8:00 bis 15:30 Uhr am Freitag. Ich bin fast immer bis zum Schluss geblieben. Ein kleiner Nachteil ist die etwas mühselige Anfahrt aus Mainz mit öffentlichen Verkehrsmitteln, was jedoch durch das kostenlose Mittagessen in der Kantine und das monatliche “Gehalt” von 934€ wieder wettgemacht wird. Alles in allem also eine Empfehlung.
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