PJ-Tertial-Bericht am Charite Campus Mitte

Innere

Berlin, Deutschland · 8 Wochen · Station M118 Gastrologie · 05/2024 – 09/2024

Veröffentlicht am

3.47
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 4
Team Station 4
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 5
Klinik insgesamt 3
Unterricht 2
Betreuung 5
Freizeit 2
Station / Einrichtung 4

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
-
Gebühren
-

Erfahrungsbericht

Organisation des Tertials Am ersten Tag wird man vom PJ-Beauftragten begrüßt. Hier werden die PJ's auf die verschiedenen Stationen verteilt. Nach zwei Monaten wird einmalig gewechselt. Stationswünsche im Vorhinein klappen zT, also bei besonderem Wunsch unbedingt eine Mail an den PJ-Beauftragten schreiben!! (kleiner Tipp, gerade sind die Nephro und Onko wohl ganz gute Nummern). Beim Treffen selbst ist man von dem Verantwortlichen dann schon vor-eingeteilt und kann nur noch Stationen tauschen wenn man einen/eine tauschwillige/n Partner*in findet. Ich selbst war auf der Gastrologie und der Endokrinologie. Diese Bewertung ist für die Gastro. Kurzzusammenfassung: Die Zeit auf der Gastro hat mir leider nicht so gut gefallen. Zum allergrößten Teil wird man nur als kostenlose Arbeitskraft begriffen, welche den ganzen Tag BE's machen und Zugänge legen muss. Oft gingen so die ersten 2-3h des Tages für BE's drauf. Manchmal dauerte das aber auch bis zum Mittagessen. Die Stationsärztin*innen sind gnadenlos unterbesetzt und haben so kaum Zeit für eine Interaktion mit den PJ*s/Famulanten. Oft beschränkte sich der einzige Kontakt auf das in-die-Hand-drücken von Laborklebchen oder die Anweisung für sonstige "Dulli-Aufgaben". Als PJ sitzt man in einem gesonderten Raum und hat so auch sehr wenig persönlichen Kontakt zu dem ärztlichen Team. Auf die normalen Visiten wurde man nur mitgenommen wenn man den Ärzten quasi aufgelauert hat. Von Lehre fehlte seitens der Ärzt*innen jegliche spur. Ich habe fast alles durch meine vor-PJ gelernt. Durch sehr viel Eigeninitiative meinerseits schaffte ich es in den letzten Wochen auch zu einem Punkt, an welchem ich manche Patient*innen mitbeteten durfte. Aber auch hier wurde meistens schon einen Tag später "vergessen" dass man den Fall enger begleiten wollte und der/die Patient*in wieder durch den Arzt/die Ärztin alleine Visitiert. Das aufregendste was in der Zeit passiert ist, dass man als PJ auch mal eine Aszites-Punktion machen darf. Das wiegt meiner Ansicht nach aber nicht die restlichen negativen Punkte auf. Zum Tagesablauf: 7:30 Frühbesprechung mit den Radiologen 08:00-10:00(-12:00) BE's Mittagspause Patienten Aufnehmen Feierabend Pro/Contra + Aszitespunktion + bei oft vielen Famulanten/PJlern auch mehrere Studientage die Woche möglich + durch Mangel an "echten" Aufgaben kann man auch öfter früher gehen - schlechtes Ansehen als PJler - sehr sehr viele BEs - viele Dulli-aufgaben - selten Teilnahme an den Visiten, da man hier noch mit BE's beschäftigt ist - bis auf den PJ-Unterricht (1x die Woche zentral organisiert) quasi kein Teaching - keine Einarbeitung - kein Teamgefühl Es gibt pro Tag einen Gutschein über 7€ für die Mensa. Je nach Auswahl reicht das aber nicht immer. Zum Schluss sei noch erwähnt, dass die Assistent*innen relativ häufig wechseln. Das bedeutet natürlich, dass der/die nächste PJ'ler*in mehr Glück haben könnte :)

Bewerbung

PJ-Portal
Diesen Bericht melden Öffnen ▾

Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.

Max. 2000 Zeichen.
Nur nötig, wenn Du eine Rückmeldung möchtest.