PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Wuerzburg
Innere
Wuerzburg, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station M51 Intensiv & M84 Hepato-/Onkologie
·
05/2024 – 09/2024
Veröffentlicht am
1.40
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
3
Betreuung
2
Freizeit
3
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 500
Erfahrungsbericht
Mein PJ-Tertial in der Inneren am UKW habe ich zusammengefasst als sehr gewinnbringend empfunden.
Während meiner Rotation auf der Intensivstation konnte ich viele Punktionen und Eingriffe durchführen oder zumindest dabei assistieren. Durch den hohen medizinischen Aufwand der Patienten waren immer viele Ärzte und Pfleger vor Ort, die auch bereitwillig inhaltliche Fragen beantworteten. Fachlich war es anspruchsvoll, aber auch lehrreich, die vielfältigen Fälle und die intensivmedizinischen Inhalte zu verstehen. Je nachdem wie viele PJler eingeteilt sind, ist es notwendig, sich auf Früh-/Spätschicht aufzuteilen.
Die Rotation auf der Hepato-/Onkologie war eher klassische Stationsarbeit. Bei den Blutentnahmen/Zugänge legen/Port anstechen helfen die MFAs auf Station oder der Blutentnahmedienst mit, sodass nur wenig für die PJler übrig bleibt und man stattdessen auf Visite mitgehen kann. Tagsüber finden dann stationäre Aufnahmen von tendenziell weniger anspruchsvollen onkologischen Patienten oder tendenziell komplexeren hepatologischen Patienten statt. Aszitespunktionen darf man unter Aufsicht selbst durchführen. Auch Leberbiopsien, Knochenmark- oder Pleurapunktionen kann man sehen.
Die Notaufnahmewoche war sehr spannend. Je nachdem wie zuverlässig und motiviert man sich gezeigt hat, durfte man unterschiedlich viel selbständig übernehmen und die Patienten anamnestizieren, untersuchen und weiter betreuen sowie dem OA vorstellen. Generell zeigten und erklärten die Assistenzärzte sehr viel, wenn man interessiert war oder danach gefragt hat. Diese Haltung würde ich jedem empfehlen, damit man aus dem internistischen Tertial möglichst viel für sich mitnehmen kann.
Neben wöchentlichen PJ-Fallvorstellungen und EKG-Seminare, gibt es noch 6 INTUS Kurse, in denen man Punktionen und andere Verfahren lernen konnte. Einmalig fand auch ein Herz-Sono Kurs statt. Weitere Sono-Kurse hätte ich mir persönlich sehr gewünscht (z.B. FAST, abdominelle Untersuchung, ...), da auf Station häufig zu wenig Zeit war, als dass die Ärzte diese Inhalte ausführlich erklärt hätten. Auch ein Repertorium (mit Ausnahme von EKG) gab es leider nicht.
Bewerbung
PJ-Portal, Auswahl der Rotationen kurzfristig über WueCampus
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