PJ-Tertial-Bericht am Martin-Luther-Krankenhaus

Chirurgie

Berlin, Deutschland · 8 Wochen · Station Unfallchirurgie, Allgemeinchirurgie, plastische Chirurgie · 03/2024 – 06/2024

Veröffentlicht am

1.93
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 4
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
-

Erfahrungsbericht

Ich war nur auf der Unfallchirurgie und der plastischen Chirurgie und solange überall wer ist, ist völlig egal wie lange man wohin rotiert. Die Unfallchirurgie war sehr entspannt, sehr cooles Team, man durfte auch ab und zu mal was cooles machen, uns wurde aber am ersten Tag gesagt, dass wir nur die Hüfte und Knie - TEPs besetzen müssen und sonst ist denen egal was wir so machen. Das führte tatsächlich bei mir auch zu deutlich mehr freien Tagen... In manchen Wochen gab dann aber auch 5 oder mehr pro Tag und man war auch mit zwei PJs gut ausgelastet. Ich bin relativ häufig früh gegangen und manchmal erst zu OPs gekommen. Bei Visiten konnte man bisschen Arbeit abnehmen durch das mitschreiben, habe aber persönlich kaum was dadurch gelernt. Es war mehr so: tut was weh? können sie das bewegen? fühlen sie hier alles? okay bis morgen. Insgesamt habe ich dort eher wenig gelernt, könnte aber ne Knie-TEP alleine hinkriegen. Unterricht war dort auch zweitrangig nach den OPs, war aber sowieso eher recht spät und ich war meistens schon weg. In der Plastischen Chirurgie hatte man coole Fälle aber die Ärzte haben sich nicht großartig ums einbinden gekümmert, selbst bei denen die sich wirklich angestrengt haben und eine Stelle wollten. Es waren trotzdem alle nett aber hatte das Gefühl es erinnert sich sowieso niemand an meinen Namen oder will sich da großartig unterhalten. Hier ist man auch länger geblieben, meistens recht unbeschäftigt. In der Unfall hat die Pflege BEs und Viggos größtenteils gemacht, musste man nur selten mal ran. In der plastischen ein bisschen öfter aber auch eher wenig. Der Unterricht war recht hilfreich und interne Fortbildungen haben mir auch mehr gebracht als meine ganze Zeit auf den Stationen. Man kriegt einen Spind, Kleidung, 6,30€ oder so Rabatt auf das ziemlich gute Essen und einen Studientag pro Woche (häufig mehr). Ist kein Feld in das ich gehen wollte, deshalb bin ich eigentlich noch ganz zufrieden, weil es ein wirklich entspanntes Tertial war. Wenn das einem sehr wichtig ist und man sich viel einbringt kann man aber auch noch mehr rausholen als bei mir. Bin mir trotzdem nicht 100% sicher ob es dann so perfekt ist.
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