PJ-Tertial-Bericht am Helios Klinikum Emil von Behring
Gastroenterologie
Berlin, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station Gastroenterologie
·
11/2023 – 03/2024
Veröffentlicht am
2.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
2
Team Station
2
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
2
Unterricht
3
Betreuung
3
Freizeit
2
Station / Einrichtung
2
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 474
Erfahrungsbericht
Das Innere-Tertial im Behring-KH ist in zwei 2-monatige Rotationen aufgeteilt. Im Vorfeld darf man zwei Wunschstationen angeben. Zur Auswahl standen Gastro, Kardio, Pulmo, Palli, Geri, und Hämato-Onko. Am ersten Tag gab es eine kurze Einführungsveranstaltung, bei der wir direkt unsere Transponder, Spindschlüssel, Klamottenchip und Computer-Zugang erhalten haben.
Auf der Gastro habe ich meine ersten zwei Monate verbracht. Der Tag startet mit der morgendlichen Frühbesprechung. Danach sind wir PJs aufgrund der vielen Außenlieger meist noch bis mittags durch das Haus gelaufen, um die Blutentnahmen zu erledigen und zum Labor zu bringen. Danach konnte man die Visiten der Assistenzärzt*innen begleiten und einmal wöchentlich jeweils bei den OA- und CA-Visiten mitlaufen. Bei den Chefvisiten war es auch ausdrücklich erwünscht, dass die PJs anwesend sind. Ab und an wurde dabei auch mal eine Frage an uns gestellt, insgesamt habe ich aber schon angenehmere und lehrreichere Visiten andernorts erlebt. Meist ist man eben einfach hinterhergedackelt. Nachmittags standen dann Aufnahmen und Briefe an. Einige AÄ haben sich sehr bemüht, uns vernünftig anzuleiten (z.B. durch gemeinsame Nacharbeitung der Aufnahmen, Bluttransfusionen unter Aufsicht, Aufklärungsgespräche im Beisein der AÄ, Feedback zu unseren Briefen etc.). Ich muss aber leider auch ehrlich sagen, dass ich so manchen Nachmittag mit dem stapelweisen Ausfüllen und Faxen von Geri-Rehaanträgen verbracht habe oder für Botengänge rumgeschickt wurde. Hier kam es einfach sehr auf das tagesaktuelle Arbeitspensum der AÄ an. Wer möchte, kann auch tageweise mal in der Endo vorbeischauen. Die Fortbildungen um 15:30 Uhr habe ich aber leider meistens verpasst.
Alles in allem war die Gastro eine ziemlich durchschnittliche Innere-Rotation. Die AÄ sind allesamt sehr nett, man geht auch fast täglich gemeinsam Mittag essen und wenn sie Zeit haben, bemühen sie sich einem etwas beizubringen. Leider bleibt die Lehre jedoch bei der hohen Arbeitsbelastung öfter mal auf der Strecke. Wer eine nette Atmosphäre schätzt und nicht zu hohe Erwartungen an die eigene Lernkurve hat, kann hier eine angenehme Zeit mit relativ wenig Verantwortung und ab und an lästigen PJ-Aufgaben verbringen. Ich denke es gibt deutlich schlimmere Orte, an denen man sein PJ ableisten kann :-D
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