PJ-Tertial-Bericht am Vivantes Klinikum Friedrichshain

Nephrologie

Berlin, Deutschland · 8 Wochen · Station 38 · 06/2024 – 08/2024

Veröffentlicht am

2.47
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 3
Betreuung 4
Freizeit 1
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
375€ + 90€ Essensgeld = 465€/ Monat
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Kurz organisatorisch zum Innere-Tertial: Man hat nur eine Fachrichtung, die man sich aussuchen darf zwischen Kardio, Nephro, Onko, Angio, Gastro, Pneumo/Infektio. Auf die Geri kommt man nur noch über das VIPSTA-Projekt, bei dem man 4 Wochen eigenständig unter Supervision Patient*innen betreut. Außerdem kann man 2 Wochen in die internistische Rettungsstelle. Beides ist aber nicht garantiert. Den Rest der Zeit ist man bei seiner "Heimatfachrichtung". Zur Nephro, ich war 6 Wochen da: Beginn 8 Uhr, Kurze Orientierung und evtl erste Blutentnahmen 8:20 Besprechung über Aufnahmen/ Entlassungen und Geschehnisse der Nacht (10/15 min) danach erstmal Blutentnahmen (im Schnitt pro Tag geschätzte 3h, mal besser mal schlechter) wenn man fertig ist: schauen, was man von der Visite mitbekommen kann (man kann nach Absprache auch einige Blutentnahmen nach der Visite machen, die nicht so dringlich sind) 12 Uhr: Mittagsbesprechung, wo zwischen Dialyse und Station gemeinsame Patient*innen besprochen werden. Danach Mittagessen mit allen, die da sind (von Studi bis zum Chef) Danach verschiedene Aufgaben: Restblutentnahmen, Flexülen, Aufnahmen, Sonos, Briefe, ... Ende ist flexibel, je nach Motivation, ob man mal was vor hat oder gerade stark unterbesetzt ist, aber ich bin allermeistens vor den eigentlichen 8h gegangen. Special events zu denen ich immer gehen konnte, wenn ich wollte: Montag: nephrologische Fortbildung Dienstag: internistische Fortbildung und PJ-Fortbildung Donnerstag: Frühreha-Visite Freitag: Röntgenbesprechung Eigentlich ist das Team nett und man kann viel lernen (insbesondere durch den Fokus auf immunologische (Nieren-)Probleme und einige Allgemeinerkrankungen, die behandelt werden. Allerdings erstickt das viel in den ganzen Bluntentnahmen und Zugängen. Wenn man mal versucht, selbstständig Patient*innen zu betreuen, klappt das meist nicht weil man Absprachen und Entwicklungen nicht mitbekommt, weil man für die BEs unterwegs ist. Das ist ehrlicherweise frustrierend. Die Stationsärzt*innen wissen auch um den Umstant, können aber auch wenig daran machen. Man kommt über die Zeit zwar mit den Venenverhältnissen zurecht und lernt orangene Butterflies (kleiner als blau) zu schätzen, aber wenn ich ehrlich bin hab ich nicht so super viel gelernt und definitiv weniger als ich erhofft habe. Früher gehen ist aber auch nett und ich bin mit allen gut klargekommen.

Bewerbung

PJ-Portal
Diesen Bericht melden Öffnen ▾

Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.

Max. 2000 Zeichen.
Nur nötig, wenn Du eine Rückmeldung möchtest.