PJ-Tertial-Bericht am UniversitaetsSpital Zuerich (USZ)

Innere

Zuerich, Schweiz · 8 Wochen · Station Hämatologie/Onkologie, Notfall, Kardiologie, Pneumologie, Notfall-Psych · 05/2024 – 08/2024

Veröffentlicht am

2.87
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 3
Unterricht 6
Betreuung 3
Freizeit 2
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1100

Erfahrungsbericht

Meine Erfahrungen am USZ haben je nach Station extrem variiert. Notfall: ich hatte das Glück, hier zu beginnen. Man macht hauptsächlich Anamnese/Untersuchung + Entwurf für den Brief. Für mich war das zu Beginn des PJs wertvoll, weil ich eine gute Routine bekommen habe, inkl. EKG Befundung etc. Man hat sehr viele Freiheiten, sodass man auch viel sonografieren kann - allerdings ohne Anleitung, denn die Assistent/innen können es selbst alle nicht. Für mich wertvolle 4 Wochen. Allerdings hat man immer 4 Tage Dienst und dann 4 Tage frei - für die 4 Tage frei wird allerdings der Urlaub verplant, sodass man kaum Mitspracherecht hat, wie der Urlaub geplant wird. Die Kommunikation mit den Assistent/innen hier war aber nach kurzer Eingewöhnung sehr gut. Hämatologie/Onkologie: super nettes Team! Man macht vor allem die Visistenausarbeitung, ist aber fest bei einem Assistenten/einer Assistentin eingeplant, was sehr schön ist. Teaching wird i.d.R. hoch priorisiert. Insb. in der Hämatologie kann man auch mal eine KMP oder eine LP machen und auf Wunsch auch eigene Patient/innen betreuen. Pneumo: in der Ambulanz macht man primär LuFus, das ist jetzt nicht so wahnsinnig spannend aber zumindest hat man eigene Patient/innen und kann selbstständig arbeiten. Ich war sehr viel im interventionellen Lungenzentrum, das war ultra spannend und das Team hat mich mit offenen Armen empfangen. Wenn grade kein Assistent da ist, der alles selbst lernen muss, darf man auch mal ne Punktion oder ne Broncho machen. Notfall-Psych: komplette Katastrophe. Teaching nicht existent, keine eigenen Aufgaben, man fühlt sich nur als Klotz am Bein. Pro: - regelmässig Zeit zum Mittagessen - recht freie Zeiteinteilung - Zürich ist eine wunderschöne Stadt und insbesondere im Sommer kann man auch kostenlos unglaublich viel machen Contra: - alles ist teuer - auch das Mittagessen in der Mensa (günstigstes Gericht 8,90CHF) - je nach Station findet kaum Teaching statt, Unterricht gibt es nicht Unterm Strich würde ich wieder nach Zürich gehen - würde es aber definitiv nur als erstes Tertial empfehlen (später ist es auf jeden Fall zu langweilig/wenig herausfordernd) und vor allem nur im Sommer. Indoor Aktivitäten sind einfach immer teuer, über den ASVZ kann man im Sommer wahnsinnig viel draussen machen und spart dadurch echt Geld. Freitzeittipp: ASVZ Mitgliedschaft und SBB Halbtax

Bewerbung

2 Jahre vorher
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