PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Leipzig

Unfallchirurgie

Leipzig, Deutschland · 8 Wochen · Station B3.1 · 05/2024 – 07/2024

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 3
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400 € (1. Tertial am UKL), 600€ (2. Tertial am UKL)

Erfahrungsbericht

Hallo! Mir persönlich hat das Tertial in der Ortho/Unfall sehr gefallen. Insgesamt gibt es glaube 6 Stationen, die sich im B-Turm befinden plus die J3-1 für die konservativen Wirbelsäulen und die Kinderorthopädie. Dienstbeginn war immer um 06:45 Uhr und startete mit der Visite. Um 07:30 Uhr begann die Frühbesprechung, in der Fälle aus der Nacht bzw. vom WE vorgestellt wurden. Zudem wurde das OP-Programm für den Tag verkündet. Dort wird dann auch vorgelesen, wo im OP PJler benötigt werden. Spätestens nach der Frühbesprechung haben wir PJler uns dann selbstständig in die OPs eingeteilt. Im OP selbst durfte man neben dem üblichen Haken halten, wenn man Interesse gezeigt hat, auch einiges mehr tun (Nähen, etwas arthroskopieren, „eigenständige“ kleine Eingriffe unter Supervision) und natürlich konnte man jederzeit Fragen stellen. Die Stimmung im Saal, auch mit der Pflege, war immer sehr angenehm und locker. Auf Station gehörten BEs und Flexülen zu den täglichen Aufgaben. Wenn man sich aber mit den anderen mit PJs einteilt finde ich war das meist gut zu bewerkstelligen (vllt so 5-10 pro Person). Auch hier konnte man je nach Ambition weitere Tätigkeiten übernehmen (Briefe schreiben, Patientenvorstellungen zur Visite, …). Einmal die Woche war Chefvisite, auch hier muss ich sagen, dass die Stimmung weit lockerer war als ich sie von anderen Stationen kannte - top! Des Weiteren hatte man die Möglichkeit sich für ein paar Tage in die Notaufnahme oder die Sprechstunden einteilen zu lassen. Hier konnte man eigenständig Patienten untersuchen und das weitere Prozedere mit einem Arzt/Ärztin besprechen oder kleinere Wunden nähen. Die PJ-Beauftragen waren da immer sehr hinterher jedem seine Wunschrotationen zu ermöglichen und haben einen auch angerufen, wenn etwas cooles wie Infiltrationen/Punktionen etc anstanden. Insgesamt hat mir die Zeit hier extremst gut gefallen, insbesondere die Stimmung im Team war zu jeder Zeit super. Es finden auch regelmäßig Assistententreffen statt zu denen man als PJ eingeladen wird. Das Vorurteil der Chirurgie mit „Klappe und Haken halten“ fand ich wurde hier komplett widerlegt! Ich kann es auf jeden Fall nur empfehlen!

Bewerbung

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