PJ-Tertial-Bericht am Asklepios Klinik Barmbek

Urologie

Hamburg, Deutschland · 8 Wochen · Station 1A · 11/2023 – 03/2024

Veröffentlicht am

2.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 3
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
0

Erfahrungsbericht

Engagierten PJ*lerinnen, die gerne Eigeninitiative zeigen kann ich ein Tertial in der Urologie in Barmbek auf jeden Fall empfehlen. Wer darauf wartet, dass man auf ihn zukommt um aus dieser Zeit etwas mitzunehmen, ist eher Fehl am Platz. Frei nach dem Motto: Nichts muss, alles kann. Was man dort lernen möchte, ist jedem selbst überlassen. Da es den Luxus eines Blutabnahmedienstes gibt, der auch Braunülen legt ist dies eher eine freiwillige Übernahme und kommt seltener als Pflichtaufgabe auf den/die Pj*lerin zu. Die Visite beginnt täglich um kurz vor 7, sodass es sich empfiehlt spätestens um viertel vor 7 auf der Station einzutreffen. Nach Absprache darf man eigene Patienten übernehmen und diese auch morgens in der Visite vorstellen. Nach der Frühbesprechung um 07:45 Uhr kann man eigenständig sonographieren und Patienten untersuchen. Die Pflege übernimmt sehr viele Aufgaben (Verbandswechsel, Drainagen ziehen, Katheter legen)- sodass man dies nach Absprache übernehmen kann, es aber grundsätzlich nicht gefordert wird. Das Anlegen von Arztbriefen ist durchaus gewünscht. In den Eingriffsräumen darf man Zirkumzisionen nach mehrmaliger Assistenz auch selbstständig durchführen und auch mal einen DJ-Katheter legen. Mir hat am besten die Zeit in der Notaufnahme gefallen, in der man jederzeit erwünscht ist und selbst Patienten aufnehmen und nach Absprache behandeln darf. In jeder Op darf man mit an den Tisch und teilweise auch assistieren. Wer auf einen pünktlichen Feierabend aus ist, darf hier täglich nach der Besprechung gehen (ca. 15 Uhr). Mir hat es so gut gefallen, dass ich darauf selten geachtet habe... Insgesamt wurde ich sehr gut in das assistenzärztliche Team integriert und habe besonders durch das Engagement einzelner Personen viel lernen können. Zu den Oberärzten und den Chefarzt hat man bis auf die Besprechungen, die Visite und im OP wenig Kontakt. Den Unterricht habe ich selbst nie besucht, habe aber von anderen PJ*lerinnen erfahren, dass dieser (wenn auch oft spontan) des Öfteren stattgefunden hat. Das Essen ist gut - dass man allerdings auf 5,20 Euro beschränkt ist klingt bei fehlender Aufwandsentschädigung wie ein schlechter Witz. Die PJ-Orga und die Motivation neue angehende Kolleg*innen in das Haus einzuführen ist so gut wie nicht vorhanden. Auch den ein oder anderen chauvinistischen Witz muss man wegstecken können - sonst ist diese Abteilung eher nichts..... Ich selbst habe dort mein 1. Tertial verbracht und würde rückblickend eher empfehlen mit der Vorerfahrung eines vorangegangenen Tertials dort zu beginnen. Insgesamt war es mein bestes und vielfältigstes PJ-Tertial und ich denke sehr gerne an diese Zeit zurück. Wer mit den relativ schlechten Rahmenbedingungen (Orga, fehlende Bezahlung etc) gut klarkommt und ausschließlich einen sehr guten Einblick in das Fach Urologie bekommen möchte ist hier goldrichtig. Danke für alles @ J.N.M, M.G, S.H, S.F und D.S :) Ich würde mich über ein Wiedersehen freuen!

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