PJ-Tertial-Bericht am Katharinenhospital Stuttgart

Unfallchirurgie

Stuttgart, Deutschland · 8 Wochen · Station F32,F42,F52 · 05/2024 – 09/2024

Veröffentlicht am

2.60
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 4
Klinik insgesamt 2
Unterricht 4
Betreuung 2
Freizeit 3
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
680

Erfahrungsbericht

Ich habe die Unfallchirurgie durchwachsen erlebt. Jeden Morgen geht es um 7 Uhr los auf Visite. Im Anschluss folgt eine Morgenbesprechung von der man oft direkt in den OP geht, man wird eigentlich täglich fest eingeplant als klassischer Hakenhalter, meistens für Hüft- oder Knie-TEPs. Ansonsten geht man auf Station und ist für BEs, Vigos und weitere Aufgaben wie Klammern- und Fadenzug zuständig. Manchmal darf man mit in die Ambulanz. Das Verhältnis zur Pflege ist während der Visite je nach Assistenzarzt von Seiten der Pflege von freundlich bis angespannt. Hier gab es dann je nachdem regelmäßige Diskussionen, gegenüber uns PJlern war die Stimmung mit der Pflege auch gemischt. Teilweise sehr nett, teilweise aber auch angespannt. Die Assistenzärzte sind zum Großteil sehr nett, in wenigen Fällen wird man angeschwiegen oder die angebotene Hilfe wird ignoriert, aber komplett unfreundlich war niemand. Selbst wenn mal wenig zu tun war, wurden wir quasi nie früher nach Hause geschickt. Um den halben Studientag wurde ein ziemliches Drama gemacht. Man sollte den PJ-Beauftragten anrufen, der aber oft gar nicht im Haus sondern im KBC ist. So kam es, dass wir unsere studientage in den ersten zwei Wochen kaum wahrnehmen konnten. Dem genannten Oberarzt war das letztendlich dann gar nicht so wichtig, solange wir uns untereinander absprechen und nicht alle auf einmal fehlen. Der Unterricht fand in den 4 Wochen meiner Rotation einmal statt. Zu einem Kurs, den das KH freitags angeboten hat, konnte ich nicht gehen, da wir an diesem Tag zu vielen OPs eingeteilt waren. Das Lehrangebot fand ich somit sehr schwach. Gut gefallen haben mir vor allem Fuß-OPs, die Oberärztin Anna ist sehr nett und man durfte auch mal etwas selbst machen und nicht nur stundenlang Hüften halten. Auch in der Ambulanz haben die meisten Ärzte sehr viel erklärt. Gerade die jüngeren Assistenzärzte waren super nett und bemüht, man muss sich nur an die richtigen Leute halten.

Bewerbung

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