PJ-Tertial-Bericht am Inselspital Bern

Infektiologie

Bern, Schweiz · 8 Wochen · Station Konsildienst Infektiologie · 02/2024 – 04/2024

Veröffentlicht am

3.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 4
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 4
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 4
Freizeit 4
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1.350 CHF
Gebühren
keine

Erfahrungsbericht

Pro: - 1 zu 1 Betreuung mit einem AA und Besprechung von Konsilen mit einem OA - eigene Tätigkeiten: erstellen infektiologischer Konsile, deutlich seltener konsiliarisch angemeldete Patienten körperlich untersuchen, Literaturrecherche für das erstellen einer optimalen Diagnostik oder Therapie bei diversen Infektionen - beim Wochenrückblick interessante Patientenfälle aufarbeiten und vorm Team vorstellen - durfte für eine Woche in die Ambulanz gehen dort hat man einen deutlich erhöhten Kontakt zu Patienten und kann dort auch fleißig mit untersuchen - bei interdisziplinärer Betreuung kann man zu den speziellen Untersuchungen oder mikrobiologischer Mikroskopie und Analytik jederzeit gerne mitgehen - die Ärzte und Ärztinnen sind extrem kompetent von ihrem Wissensstand und ein Großteil auch sehr lieb im direkten Kontakt Kontra: - sehr lange Arbeitszeiten 7:00 - ca. 19/19:30 Uhr - für Aufgaben muss man ständig nachfragen und sich bei den AAs aufdrängen - teils erstellt man Konsile, welche dann keinerlei Relevanz haben - durchsprechen von Konsilen kann auch teils viele Stunden dauern - früher gehen obwohl es keine Aufgaben für einen mehr gibt wird nicht gerne gesehen und fällt negativ auf Zusammenfassung: Man muss sich bewusst sein, wenn man sich auf die Infektiologie bewirbt, dass man sehr wenig Kontakt zu Patienten hat. Man bekommt nur einen Unterassistentenkittel gestellt, sodass man bei Untersuchung von Patienten mit privater Kleidung in die Zimmer gehen muss. Ich persönlich finde das nicht so gut, dass keine Hose vom Spital gestellt wird. Ich mochte es nicht die Assistenzärzte und -ärztinnen ständig um Aufgaben zu bitten, um dann doch häufig ohne welche Zeit ab zu sitzen. Auch das man nicht früher gehen kann oder es nicht so gerne gesehen wird fand ich nicht gut. Die regelmässigen Fortbildungen und das selbstständige erstellen von Konsilen fand ich persönlich sehr hilfreich und interessant. Auch die Patientenfälle die am Inselspital sich vorstellen decken seltene Infektionskrankheiten gut ab. Die fachliche Kompetenz der Ärzte ist extrem hoch, leider besteht selten die Möglichkeit, dass diese dann auch einen Teaching in diesen Bereichen geben. Alles in allen fand ich kann von der Struktur für Unterassistenten vieles verbessert werden (z.B. standardmässige Rotation in die Poliklinik, der kontrollierten Drogenabgabe uvm., bessere Einarbeitung und Einbindung in den Konsildienst).

Bewerbung

Ca. 2 Jahre Vorlaufszeit
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