PJ-Tertial-Bericht am Prosper-Hospital

Innere

Recklinghausen, Deutschland · 8 Wochen · Station KArdiologie, Nephrologie, Geriatrie · 11/2023 – 04/2024

Veröffentlicht am

1.87
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
812 bei eigener Wohnung, 520 wenn im Elternhaus
Gebühren
4,13€ für Mittagessen und 1€ pro Tag Parkgebühr

Erfahrungsbericht

Es gibt die Möglichkeit auf folgende Stationen zu rotieren: Gastro/Hämatologie-Onkologie Kardio/Pulmo Nephro/Diabetologie Geriatrie ZNA Erstmal ein paar allgemeine Sachen: Grundsätzlich gab es mehrfach die Woche Seminare in Innere, Chirurgie, Radiologie und Anästhesie, entweder kurze Fallvorstellungen oder ähnlich wie UaK auf Station, manchmal auch Frontalunterricht wie in Vorlesungen. Auf den internistischen Stationen gibt es einen Blutentnahme Dienst, Viggos müssen von PJlern/Ärzten gelegt werden. Arbeitsbeginn ist um 7:30 bei einer gemeinsamen internistischen Frühbesprechung. ZNA Dienste können auch immer gerne mitgemacht werden, am nächsten Tag hat man natürlich frei. Ich bin oft zwischen 8 und 10 gegangen, je nachdem wie viel zu tun ist, ZNA hat aber mit Abstand am meisten Spaß gemacht. Die Stationen müssen separat von einander betrachtet werden, am Ende des Tages steht und fällt es aber mit dem Assistenten an den man sich hält. Med I: Gastro/Häm-Onk inkl Iso-Station Hier war ich persönlich nicht, weil es ein paar Schwierigkeiten mit der Rotation gab. Vom Chef konnte man in den Seminaren wirklich viel lernen, aber er ist auch anspruchsvoll. Med II: Kardio/Pulmo Die Athmosphäre empfand ich als eher schwierig, zwischen vielen Assistenten herrschte nicht die beste Stimmung, was als unparteiischer PJler manchmal etwas anstrengend war. Ich hatte sehr viel Glück, dass ich mit einer super Assistenzärztin mitgelaufen bin die viel Lust auf Teaching hatte, habe mit ihr auch immer ZNA Dienste gemacht, damit ich an ihrem dienstfreien Tag nicht jemand anderem zugeteilt werde. Man kann wenn es auf Station langweilig wird (viel gibt es da nicht unbedingt zu tun), auch immer in die Funktion gehen, die OÄ sind alle sehr nett und zeigen/erklären auch viel beim Echo oder Schrittmacher. Ich war regelmäßig vor 14 Uhr zu Hause, man überarbeitet sich also nicht. Med III: Nephro/Diabetologie CA Kühne ist besonders positiv hervorzuheben, jeden Morgen nach der Frühbesprechung kann man mit ihm zu den Sonos gehen und bekommt quasi ein 1:1 Sonoteaching, wenn die Zeit es zulässt, kann man auch vor- bzw nachschallen. In der Med III ist es grundsätzlich so vorgesehen, dass man 2 Wochen auf Station und 2 Wochen in der Dialyse eingeteilt ist. Ich empfehle die Dialysezeit am Anfang des Monats zu machen, weil da die ambulanten Dialysepatienten ihre monatliche Blutentnahme bekommen, hier kann man von der OÄ viel lernen. In der Dialyse gibt es auch eher weniger zutun, man kann sich aber super an die nette Pflege halten, die einem auch viel zu der Technik der Dialyse erklären können und auch bei Shuntpunktionen etc helfen. Ich durfte sogar einen Sheldon-Katheter legen. Auf Station gab es zu meiner Zeit viele AÄ für wenige Patienten, sodass auch da eher weniger zutun war. Feierabend vor 14 Uhr war eher die Regel als die Ausnahme. Geriatrie: Nettes Team, alles sehr organisiert. Es gibt hauptsächlich 2 Gruppen von Patienten, die im Alterstraumazentrum (in Kooperation mit den Unfallchirurgen) und die Patienten zur Komplextherapie. Auf der Station kann man viel lernen und auch am eigenständigsten arbeiten. Funktionsdiagnostik (Sonos, Echos, LZ_Geräte) werden hier selbst gemacht und auch ausgewertet. Das Arbeiten ist hier eine gute Mischung aus entspannt und nicht langweilig. ZNA: Meine ZNA Bewertung hat jetzt eigentlich nicht mehr allzu viel Relevanz, weil sowohl der ltd OA der ZNA, als auch die AÄ mit der ich mitgelaufen bin, nicht mehr da sind. Die Zeit hat mir aber mega gut gefallen, es gab super viel Teaching und eigenständiges Arbeiten. Auch die Pflege ist total gut! Wer die Nachfolge wird, weiß ich leider nicht. Habe wirklich viel gelernt, trotz frühem Feierabend; viel davon habe ich aber der tollen AÄ zu verdanken. Also sucht euch, wenn möglich, direkt am Anfang schnellstmöglich einen festen AÄ, der Lust auf PJler hat.

Bewerbung

Ging über das PJ-Portal. Es gibt insgesamt 4 Plätze pro Tertial, man kann dann auch nochmal wählen ob man ins Elisabethhospital nach Herten möchte, da habe ich aber keine Erfahrungen gemacht.

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