PJ-Tertial-Bericht am St. Clemens-Hospital Oberhausen

Pädiatrie

Oberhausen, Deutschland · 8 Wochen · Station Allgemeinpädiatrie, Neonatologie, ZNA · 03/2024 – 05/2024

Veröffentlicht am

1.80
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
580 €
Gebühren
0€

Erfahrungsbericht

Pros: -gutes Gehalt 580 € (zumindest im Deutschlandvergleich lol) -1x Studientag pro Woche (kann man auch gesammelt am Ende nehmen) -Wohnung direkt neben der Klinik (2min Fußweg) wurde gestellt -Mittagessen wurde gestellt -Kleidung wurde gestellt -PJ Unterricht mit Herrn Dr. Schlump -eigene Patienten in der ZNA und auf Station -nettes Team der Pflege -flache Hierarchien -nette und witzige Ärzte von Chef über Oberärzte zu (den allermeisten) Assistenten -Röntgenbesprechung Cons: -kein Zugang fürs PC System trotz Dr. Schlumps Bemühungen -keine anderen Studis -problematische Kommunikation mit der Personalverwaltung Neutral: -sehr kleines Haus Ich habe mein PJ am St. Clemens in Oberhausen in der Pädiatrie abgeleistet. Nachdem ich beim PJ-Tag unserer Uni direkt von Herrn Dr. Schlumps (Chefarzt) lockeren und humorvollen Art überzeugt war, habe ich mich entschieden 2 Monate meines Wahlfachs in seiner Klinik zu absolvieren. Dr. Schlump stellte mir frei ob ich auf der Allgemeinpädiatrie, in der ZNA oder auf der Neo eingeteilt sein möchte und konnte da auch rotieren, so wie ich Interesse hatte. Die meiste Zeit habe ich auf der Allgemeinpädiatrie und in der ZNA verbracht. Direkt an meinem ersten Tag ist mir positiv aufgefallen wie Flach die Hierarchien im Team sind. Dr. Schlump hat mich, in und nach der Frühbesprechung, seinem ganzen Team und der Pflege vorgestellt. Danach hat er mir die pädiatrischen Stationen, den Rest der Klinik und die anderen Fachbereiche gezeigt, sowie deren Chefs vorgestellt. Nach relativ kurzer Zeit konnte ich eigene Patienten in der ZNA betreuen und teilweise auch auf Station. Die Arbeit auf Station (Briefe usw.) war nur dadurch eingeschränkt, dass ich keinen Zugang für den Computer hatte und deshalb immer über einen der Assistenten dokumentieren musste. Deshalb habe ich mehr Patienten in der Aufnahme betreut. Herr Dr. Schlump und auch seine Oberärzte ins. Frau Dr. Köster und Herr Dr. Klein, waren bemüht mich zu anzurufen, wenn sie interessante Fälle in ihrer Privatsprechstunde hatten. Die Klinik hat einen großen Neuroschwerpunkt (da Herr Dr. Schlump und Frau Dr. Köster Neuropädiater sind), falls ihr Interesse daran habt könnt ihr auf jeden Fall viel über Epilepsien / EEGs / Autismus / neurokutane Erkrankungen usw. lernen. Abgesehen davon sind natürlich die PJ-Konditionen, die ich euch oben aufgelistet habe, top geldlich, freizeittechnisch und praktisch gesehen. Etwas Schade war es, dass ich die einzige PJlerin im Haus war, es wäre schön gewesen mal mit jemandem gemeinsam die Mittagspause verbringen zu können. Allerdings war meist genug zu tun, dass man immer etwas sehen , Sonos machen/begleiten oder neue Patienten aufnehmen konnte. PJ-Unterricht gab es in dem Sinne offiziell nicht, Herr Dr. Schlump hat sich allerdings wöchentlich Zeit genommen Lehrpräsentationen auf seinem PC mit mir durchzusprechen, mir v.a. neuropädiatrische Fälle zu erklären, Patienten durchzusprechen und EEGs auszuwerten. Falls ihr also in einem kleinen Haus mit flachen Hierarchien, einem netten Team und guten PJ-Konditionen arbeiten wollt, seid ihr hier genau richtig!

Bewerbung

Über Frau Bischoff der Uni Essen
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