PJ-Tertial-Bericht am Mangusada Hospital

Allgemeinchirurgie

Badung, Indonesien · 8 Wochen · Station OP · 03/2024 – 05/2024

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 3
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Gebühren
79USD/Woche + diverse weitere Gebühren

Erfahrungsbericht

Ich habe ein halbes Tertial in der Chirurgie im RSD Mangusada verbracht und vorweg: nur die Hälfte hier zu sein war echt so ziemlich die blödeste Entscheidung überhaupt. Die 2 Monate waren wirklich einfach nur toll. Vorab hatte ich bedenken, ob man hier genug für das M3 lernt und deswegen auf 2 Monate verkürzt - rückblickend stand ich in Bali exakt genau so häufig am Tisch wie in Deutschland. Nur dort halt statt zum Haken halten und rumstehen zum mitoperieren, zunähen etc.. Das Mangusada bietet wirklich jede erdenkliche Fachrichtung, im OP warten also entsprechend pädiatrische OPs neben neurochirurgischen, unfallchirurgischen etc., sodass man wirklich viele interessante Operationen sieht. Weiterer großer Vorteil für Studierende: im normalen OP wird nichts laparoskopisch operiert. Entsprechend kann man immer mit an den Tisch und auch wirklich etwas machen und sehen. Zudem sind die OPs meist recht kurz, sodass man auch trotz der wirklich kurzen Arbeitszeit (wir waren meist von etwa 8.30 bis 12.30 da) einfach echt viel mitnimmt. Zudem waren wir den ganzen Tag nur im OP. Keine Blut entnahmen, keine Briefe schreiben, keine Stationsarbeit. Man ist also ein Bruchteil der Arbeitszeit aus Deutschland da, hat in dieser aber wirklich konzentriert Inhalt. Insgesamt war in unserem Tertial aber alles davon abhängig wie viel man wollte. Morgens unterschrieb man im Sekretariat und hätte daraufhin theoretisch vmdl gehen können - wenn man sich im OP höflich vorgestellt hat und offen war konnte man aber auch immer mit machen. Einziges Manko ist die schlechte Organisation und Kommunikation mit Herrn Bayu im Sekretariat, sodass eig alle von uns am Ende um Ihre Bescheinigung gebangt haben. Am Ende hat bisher aber alles immer geklappt - das gehört wohl einfach etwas mit dazu. Ansonsten: viel Freizeit, Strand, tolles Wetter und essen. Es lohnt sich auf jeden Fall eher gen Canggu zu ziehen - von hier aus ist man in 30 min mit dem Roller über recht ruhige Straßen am Krankenhaus. Das war auch für unerfahrene Rollerfahrer kein Problem, wobei einige auch einfach Scooter-Taxi gefahren sind für 1-3€ ca. pro weg. Als Unterkunft hab ich für 6 Wochen in "the Ambara" (über airbnb, bei privatem Anschreiben wird der Preis etwas günstiger) und viele Freunde im Krisna Homestay gewohnt, welche beide zu empfehlen sind (ersteres schönere Zimmer, letzteres größerer Pool und Außenbereich) Fazit: macht es auf jedenfalls, v.a. wenn ihr keine lust habt weitere 4 Monate in deutschen Krankenhäusern ausgenutzt zu werden...

Bewerbung

etwa 3-4 Monate vorher

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