PJ-Tertial-Bericht am Klinik Favoriten

Innere

Wien, Oesterreich · 8 Wochen · Station 4. Med Infektiologie und Tropenmedizin · 03/2024 – 06/2024

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
750

Erfahrungsbericht

Ich habe mein 2. Tertial des Praktischen Jahres (Inneres Tertial) von Mitte März 2024 bis Ende Juni 2024 in der Klinik Favoriten in Wien absolviert. Wichtiger Tipp gleich zu Beginn: frühzeitig bewerben – die Abteilung ist wirklich sehr beliebt! Die 4. Medizinische Abteilung an der Klinik Favoriten gliedert sich in eine Ambulanz mit Reisemedizin, eine Intensivstation und zwei Normalstationen. Kurz vor Beginn des Tertials könnt ihr euch entscheiden, ob ihr lieber mehr Zeit auf Intensivstation oder in der Ambulanz verbringen wollt. In den 16 Wochen ist man dann grob 10 Wochen auf Normalstation, und 6 Wochen auf Intensivstation/ in der Ambulanz. Normalstation: Der Tag beginnt um 07:30 Uhr mit der Unterstützung der Pflege bei Blutabnahmen/BGA´s/Zugängen bis zur Morgenbesprechung und Übergabe um 08:00 Uhr. Um 08:45 Uhr findet täglich die Besprechung mit allen Ärzten aller Stationen statt, es werden Neuaufnahmen vorgestellt und wichtige Themen besprochen bzw. auch anschließend Fortbildungen gehalten. Danach geht es zurück auf Station und man beginnt mit den Aufgaben die an dem jeweiligen Tag anstehen (Termine ausmachen, Patienten aufklären, Briefe diktieren usw.). Anschließend startet die Visite, in der man auch aktiv integriert wird (Patienten untersuchen, dokumentieren) und was ich besonders angenehm empfunden habe: in der sich auch Zeit genommen wird Fragen zu beantworten und komplexe Fälle gemeinsam durchzusprechen. Nach der Visite werden noch anstehende Aufgaben abgearbeitet bis man dann oft gemeinsam mit dem Team zum Mittagessen geht. Alles in allem also sehr abwechslungsreich und vielfältig. Intensivstation: Hat mir auch sehr gut gefallen als Kontrast zur Normalstation und vor allem die komplexe und ganzheitliche Betreuung des Patienten mit Pflege/Physio/Ergo und den Ärzt*innen kennenzulernen. Leider kann man dort praktisch nicht viel selbst machen, ich habe die Zeit jedoch dann oft genutzt mich in die Patientengeschichten einzulesen/ unklare Zusammenhänge nachzulesen. Ambulanz: In der Ambulanz werden sowohl Patienten mit regelmäßigen Kontrollterminen (HIV, Hepatitis B etc.) betreut, als auch akute Fälle (Reiserückkehrer zum Beispiel) und reisemedizinische Beratung und Impfung. Somit auch sehr abwechslungsreich und spannend. Regelmäßig (1-2x pro Woche) wird man auch für 12h Dienste eingeteilt, sodass man nachmittags auch mit Neuaufnahmen beschäftigt ist und diese oft sogar alleine machen kann um sie dann dem/r diensthabenden Arzt/Ärztin vorzustellen. Als Zeitausgleich ist dann der nächste Tag frei, was ich als sehr angenehm empfunden habe. Zusammengefasst habe ich mich auf der 4. Medizinischen Abteilung sehr wohl gefühlt und der Abschied fiel mir schwer. Das Team strahlt auch wirklich aus, wie gerne sie hier arbeiten und das nimmt einen selbst ein bisschen mit in den „Bann“. Ich konnte jederzeit Fragen stellen, habe super viel gelernt in der Zeit (da die Abteilung sehr breit internistisch aufgestellt ist) und würde jedes Mal wieder gerne dorthin zurückkommen!

Bewerbung

Früh! 1-2 Jahre im voraus bei Frau Lenardt (Sekretariat 4. Med)

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