PJ-Tertial-Bericht am Victoria Hospital

Innere

Kapstadt, Suedafrika · 8 Wochen · Station SMF · 01/2024 – 03/2024

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Gebühren
500

Erfahrungsbericht

Die beste meiner 4 Pj Stationen was die Lehre & Stimmung auf Station betrifft. Kapstadt an sich aber natürlich auch schon Grund genug… Man ist in der inneren auf einer der 3 Stationen eingeteilt, hat eigene Patientinnen die man eigenständig untersucht, betreut und sich eine Therapie überlegt, die man dann mit den Oberärzten rückspricht. Die Krankheitsbilder sind sehr breit gestreut, viel infektiologie wie hiv, Syphilis & Tuberkulose aber auch viel Kardio, Pulmo, etwas Nephro & Gastro & auch Grundzüge der Neurologie da das in Südafrika zur Inneren zählt. 3 mal die Woche gibt es lehrvisite auf der Intensivstation, 3 mal die Woche Oberarzt/Lehrvisite auf Normalstation. Seminare hat man zusammen mit den südafrikanischen Studierenden & sind freiwillig aber sehr sehr gut! Zusätzlich gibt es untersuchungskurse. Wenn man will kann man auch in die Notaufnahme rotieren & dort eigene Patientinnen betreuen, alles in einem wirklich gutem Mix aus eigenverantwortung & guter supervision. Das Personal ist sehr dankbar für die Arbeit die man leistet & belohnt mit toller Lehre. Alle, vor allem der Chef & alle Oberärzte sind wahnsinnig lieb! Einmal pro Woche gibt es Journal Club wo neue relevante Studien vorgestellt werden. Als deutsche Studierende hat man immer Freitags Studientag konnte mir aber auch 2 mal eine Woche zum reisen frei nehmen, allerdings wird da Rücksprache mit dem Chef erwartet , der sich aber drüber freut, wenn man sein Land entdecken will. Das PJ hier war wirklich wahnsinnig toll, die Kolleginnen waren unglaublich herzlich, die Arbeit war bereichernd, die Lehre wirklich sehr gut, man hat das Gefühl wirklich seinen Beitrag zu leisten ohne sich zu überarbeiten. Ich bin soooo glücklich hier mein PJ gemacht zu haben. & obwohl es glaube ich noch keine Pj Berichte hierzu gibt sind meistens min 2 deutsche da fürs PJ. Das einzig „negative“ ist dass man natürlich viele wirklich heftige Krankheitsbilder sieht, von häuslicher Gewalt bis zu zahlreichen Obdachlosen die mit Anfang 20 dann aufgrund untherapierbarer Tuberkulose dann nen Palliativ Sticker kriegen… das fiel mir am Anfang nicht leicht aber man kommt rein. Außerdem ist die Kriminalität & der Rassismus in Südafrika auf negative Weise sehr beeindruckend. Dessen muss man sich bewusst sein. Dennoch war mein PJ hier auf jeden Fall die beste klinische Erfahrung meines Lebens & auch ansonsten unfassbar bereichernd.

Bewerbung

2 Jahre

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