PJ-Tertial-Bericht am Leopoldina Krankenhaus

Radiologie

Schweinfurt, Deutschland · 8 Wochen · Station Radio · 09/2023 – 01/2024

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Arbeitszeiten und Betreuung Die Arbeitstage begannen immer um 8:15 Uhr mit einer Frühbesprechung und endeten gegen 16 Uhr. Meist konnte ich auch früher nach Hause gehen, was sehr angenehm war. Betreuung war hervorragend – oft hatte ich eine 1:1 Betreuung - musste also nicht nur neben dem Radiologen sitzen und zugucken, sondern wurde aktiv mit einbezogen. Ich konnte ständig Fragen stellen und mir wurde alles erklärt. Gerade am Anfang habe ich mich noch nicht getraut so viel zu fragen, weil ich dachte, das stört oder so.. das war aber quatsch. Praktische Erfahrungen und Aufgaben Von Anfang an wurde ich aktiv in den Arbeitsablauf integriert. Ich durfte eigenständig Röntgenbilder befunden. Erst Lungen, später alles andere bis zu den CTs. Meine Befunde wurden dann von den Oberärzten oder Fachärzten überprüft und täglich mit mir besprochen. Und dann flatterten sie schon unter meinem Namen durchs Kliniknetz. Das war vergleichbar mit der Arbeit eines Assistenzarztes. Man darf quasi überall dabei sein.. Mammographien, Intensiv Röntgen, NA, Schockraum, MRT, Durchleuchtung (Breischluck..) usw. Außerdem arbeiten hier extrem erfahrene interventionelle (Neuro-) Radiologen und man kann von Anfang an bei den Angios dabei sein. Oft auch als einzige Assistenz (neben den MTRAs). Arbeitsumfeld und Teamatmosphäre Das Arbeitsumfeld im Leopoldina Krankenhaus ist durchweg positiv. Man wird im ganzen Haus (habe alle meine Tertiale im Leo gemacht) nie von oben herab behandelt, wie man es aus der Uni gewohnt ist. Und ganz besonders in der Radio herrscht ein Miteinander auf Augenhöhe. Sowohl Chef als auch die MTRAs. Wer Wert auf ein kollegiales, freundliches und professionelles Miteinander legt, ist hier richtig. Ich hatte das Gefühl, als das sich das ganze Team sehr bemüht und sich sogar freut, dass ein PJler im Team ist. Mit einigen Kollegen bin ich auch heute noch befreundet. Weiterbildungsangebote und Flexibilität Für PJler gibt es im Leopoldina Krankenhaus ein umfassendes Weiterbildungsangebot. Mehrmals wöchentlich, teils sogar mehrmals täglich, werden PJ-Kurse angeboten. Es gab Kurse in Schmerzmedizin, KJP, EKG, Radio, Chirurgie, Neuro, Patho, Sono. Außerdem kann man bei allen Besprechungen dabei sein. Es gibt monatliche Fortbildungen, einen Journal Club sowie Röntgen Demos und ein Tumor Board. Es war es auch möglich, einen freien Tag zu nehmen, wenn man sich mit der Abteilung und den Vorgesetzten abspricht. Die Kursteilnahme war nie ein Problem.. solange man nicht in der Angio gebraucht wird. Aber das liess sich auch problemlos planen. Essen, Fahrtgeld usw. Das Essen im Leo ist ganz gut, Es gibt eine Cafeteria mit einem sehr umfangreichen Frühstücks- und Mittagsangebot. Es gibt immer auch fleischlose Gerichte und eine Salatbar. Im Haus gibt es zudem unzählige Kaffeemaschinen, Wasserkocher und Wasserspender an denen man sich bedienen kann. Für PJler ist das Essen bis auf die Spezialtheke und Kuchen umsonst. Sogar True Fruit Smoothies kannn man sich nehmen! Zudem gibt es 40 Euro Tankgutscheine monatlich oder die Bezahlung des Deutschlandtickets. Fazit Insgesamt war mein PJ in der Radiologie am Leopoldina Krankenhaus in Schweinfurt eine sehr positive Erfahrung, die mich gut auf meine klinische Tätigkeit und mein Examen vorbereitet hat. Die Kombination aus sehr guter Betreuung, praxisnaher Ausbildung und einer freundlichen Teamatmosphäre macht Radio besonders interessant. Wer Lust auf Radio hat, weil er Radiologe werden will oder sein Radiologie-Wissen aufpolieren möchte, ist hier richtig. Große Empfehlung!
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