PJ-Tertial-Bericht am Tygerberg Hospital

Unfallchirurgie

Kapstadt, Suedafrika · 8 Wochen · Station Traumatology / front room · 02/2024 – 04/2024

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Gebühren
1000

Erfahrungsbericht

Ganz klar der beste Teil meines PJs. Das Tygerberg Hospital ist das Uniklinikum der Stellenbosch University und liegt (abhängig vom Verkehr) zwischen 20-30min außerhalb von Downtown Kapstadt. Der Campus ist auf der Universitätsseite sehr schön, die Klinik selber hat wie alle öffentlichen südafrikanischen Krankenhäuser große Geldprobleme und so sieht es oft auch aus. Dennoch ist das Team im Front Room unglaublich nett und freut sich über tatkräftige Unterstützung. Nirgends habe ich in meinem PJ derart gute Teachings bekommen. Gefühlt hat hier jeder Assistenzarzt das Wissen und bessere didaktischen Fähigkeiten als viele Oberärzte bei uns. Man darf auch unheimlich viel selber machen, hat aber dennoch immer jemanden in der Nähe falls man mal Fragen hat. Man betreut Patienten an sich zunächst eigenständig und kann nachdem man es einmal gezeigt bekommen hat zB auch Thoraxdrainagen selbstständig legen. Man wird zu Beginn meist einem Team zugeteilt, diese rotieren die verschieden Schichten durch, so dass man entweder Tag- (8h bis 18h) oder Nachtdienste (18h-8h) hat. Oft wurden wir aber auch früher nach Hause geschickt :) Das Patientenaufkommen ist ein ganz anderes verglichen mit deutschen Notaufnahmen der Großteil sind Gewaltdelikte (stab wounds/gunshot wounds) oder Verkehrsunfälle. Die Patienten sind oft nicht älter als man selbst und die Lebensgeschichten oft sehr sehr traurig. Darauf sollte man auf jeden Fall vorbereitet sein. Ich kann nur jedem wirklich empfehlen hier im PJ vorbeizuschauen, es war eine wunderschöne Zeit und Kapstadt sowie ganz Südafrika haben endlos viel zu bieten. P.S. Agnes und ihr Team im Cups‘n‘Saucers Café zaubern tolle Lunches, sind unglaublich nett und waren für uns PJler der Treffpunkt zum Mittagessen.

Bewerbung

Der Bewerbungsprozess ist wirklich mühsam gewesen, man muss oft Emails hinterhertelefonieren. Wir haben uns ca. 1 Jahr im Voraus beworben und teilweise über Wochen keine Rückmeldung bekommen. Hier muss man definitiv Geduld und Hartnäckigkeit mitbringen. Wenn man dann aber seinen Platz hat ist die Betreuung vor Ort spitze und es wird versucht einem bei allen möglichen Anliegen zu helfen.

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