PJ-Tertial-Bericht am Klinikum am Steinenberg

Chirurgie

Reutlingen, Deutschland · 8 Wochen · Station Allgemeinchirurgie, Unfallchirurgie, Gefäßchirurgie, ZNA · 01/2024 – 04/2024

Veröffentlicht am

3.67
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 4
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 5
Klinik insgesamt 4
Unterricht 3
Betreuung 5
Freizeit 2
Station / Einrichtung 4

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
560,00€

Erfahrungsbericht

- Gefäßchirurgie: einzige Station mit den einzigen Ärztinnen und Ärzten, die sich dafür interessiert haben, dass PJler:innen da sind und uns PJler:innen mal beachtet haben. Da hat man auch mal bei den Visiten explizit was erklärt bekommen und wurde in die Sprechstunde eingeladen - Unfallchirurgie: Absolute Vollkatastrophe. Nach supergutem 1. und 2. Tertial, war der Einstieg mit der UCH ein absolut enttäuschender Downer. Man wurde null beachtet, ich hab mich im Stationszimmer vorgestellt und wurde noch nie in meinem Leben so dermaßen ignoriert. Nach ein paar Tagen hab ich eine nette Stationsärztin kennen gelernt, die mir mal gesagt hat, was ich da so machen kann. Ansonsten sollten die Blutentnahmen bis zur Morgenbesprechung um 8:00 Uhr abgenommen sein. Auf Station hatte man weder einen Arbeitsplatz noch war es gewünscht sich einzubringen (habs oft versucht). Dann hat man einfach den ganzen Tag im PJ Zimmer gewartet bis man für den OP angerufen wurde. Da hatte man auch hinzugehen, wenn es sicher war, dass man Überstunden macht. Im OP selber war es wenigstens netter als auf Station (wer hätte das gedacht), da hat man manchmal was von den Oberärzt:innen erklärt bekommen, wenn man nachgefragt hat. Sonst war das Motto Bein halten und Klappe halten. Zu Visiten durfte man nur mit, wenn man fertig Blut abgenommen hat (also wirklich nie, das war auch nicht gewünscht). - Allgemeinchirurgie: bin schon genervt und demotiviert von der UCH gewesen. Hätte mich da sicher noch mehr einbringen können. Aber auch hier war es nicht gewünscht Patient:innen zu übernehmen, aber ich hab mir auch keine Mühe gegeben. Hier gabs 1, 2 Ärzt:innen, die auch mal Sono Teaching gemacht haben, das hat mega viel Spaß gemacht und bei denen hab ich auch angesprochen, dass ich total unzufrieden mit allem bin. Die wussten auch selber dass es nicht optimal läuft. Hier waren aber eigentlich alle echt nett und haben öfter beachtet, wenn man länger im OP war, als man eigentlich Dienst hatte. Da durfte / sollte man auch die Aufnahmen machen und dadurch hatte man viel besseren Kontakt und wurde zur Visite mitgenommen. War kein Highlight, aber das konnte man wenigstens rücksprechen und hat wirklich was erklärt bekommen wenn man gefragt hat. - ZNA: hatte wohl „Pech“ weil 2 der Oberärzt:innen, die sehr gerne Teaching machen im Urlaub waren. War 2 Wochen mit einer Oberärztin unterwegs, die mich nur jemand untersuchen lassen, wenn sie selber keine Lust hatte.. hab dafür viel nähen dürfen und sie hat alle Bilder etc mit ihr gesprochen. War also insgesamt ok, aber dafpr dass das mein letzter Einsatz im gesamten PJ war und ich ein paar wochen drauf Ärztin war, war das natürlich schon ernüchternd eher die ganze Zeit mitzulaufen und zuzuschauen. Dafür konnte man sich die Arbeitszeiten einteilen wie man wollte.

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