PJ-Tertial-Bericht am Kepler-Universitätsklinikum
Neurochirurgie
Linz, Oesterreich
·
8 Wochen
·
Station C301 (gemischte neurochirurgische Station mit CV-Schwerpunkt)
·
03/2024 – 05/2024
Veröffentlicht am
1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
3
Betreuung
1
Freizeit
2
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 900 brutto
Erfahrungsbericht
Meine 8 Wochen auf der Neurochirurgie am Neuromed-Campus waren das Highlight meines KPJ - und das obwohl ich nicht primär chirurgisch interessiert bin.
Einen ganz großen Beitrag zu der positiven Erfahrung hat das nette Team der Neurochirurgie gehabt. Besonders die Assistenzärzt*innen, aber auch die Fach- und Oberärzt*innen haben mich sehr herzlich im Team aufgenommen und waren stets bemüht mir Dinge beizubringen und zu zeigen. Sei das bei einem gemeinsamen Kaffee oder beim gemeinsamen Mittagessen, ich war immer im Team eingebunden und habe mich sehr wohlgefühlt.
Primär ist man einer der drei Stationen zugeteilt, wo man vor allem für die Aufnahmen, sowie die auf der Station zu erledigenden Dinge (Liquor abnehmen aus Drainagen/durch Lumbalpunktion (dies wird einem gelernt/ gezeigt wenn man das noch nie gemacht hat), Nähte entfernen, vereinzeltes Nähte setzen (z.B. nachdem man extraventrikuläre Drainagen entfernt hat), postoperative Drainageentfernung, selten Blutabnahmen/Venflon legen) zuständig. Man geht bei den Visiten mit und darf selbstständig sogenannte Volonisierungen (Volon-Applikation über Lumbalpunktion) durchführen.
Ansonsten war ich sehr überrascht wie oft ich in den OP mit durfte und wie viel ich dort sehen konnte. Grundsätzlich darf man bei allen Operationen zusehen und häufig auf Nachfrage (teilweise wird man bei der OP-Plan-Besprechung auch als Assistenz zugeteilt/gefragt) als Assistenz mit am Tisch sein. Hier sieht man hauptsächlich während der Operation zu (da viel am OP-Mikroskop gearbeitet wird). Ich durfte aber auch einige Male die Hautnaht machen und sogar einmal eine Bohrlochtrepanation durchführen. Die Ärzt*innen erklären viel während den Operationen und lassen Raum für Fragen.
Das Mittagessen muss man selber zahlen. Als ich dort war hat ein normales Mittagsmenü 4,30 gekostet. Zudem gibt es die Möglichkeit über das KUK Dienstwohnungen für die Zeit des KPJ zu organisieren, welche je nachdem in welcher Unterkunft man sich befindet zwischen 150-350 Euro fürs Monat kostet. Ich war in der günstigsten Variante mit 150 Euro Monatsmiete. Dort wurde einmal in der Woche (sauber) geputzt, sowie neue Handtücher und bei Bedarf Bettwäsche gebracht. Ansonsten gab es im Zimmer Kühlschrank und Mikrowelle. Eine Küche leider im gesamten Wohnhaus nicht, aber das fand ich nicht so schlimm, da ich mittags im Krankenhaus gegessen habe und der Kühlschrank für Frühstück/Abendessen reichte.
Insgesamt kann ich ein KPJ auf der Neurochirurgie in Linz nur empfehlen.
Bewerbung
Auf der Website des KUK steht immer ab wann man sich für das entsprechende KPJ-Studienjahr bewerben kann - bei mir war das z.B. im Dezember 2022 für das Frühjahr 2024
Diesen Bericht melden Öffnen ▾
Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.