PJ-Tertial-Bericht am Staedtisches Klinikum St. Georg

Allgemeinchirurgie

Leipzig, Deutschland · 8 Wochen · Station Normalstation 1.2, Stroke-Unit, ZNA · 01/2024 – 04/2024

Veröffentlicht am

1.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
200

Erfahrungsbericht

Mein PJ-Tertial in der Neurologie am St. Georg hat mich fachlich weitergebracht und das Team sowie die Zusammenarbeit mit der Pflege habe ich als sehr angenehm empfunden. Zu Beginn und am Ende des Tertials ist man auf Normalstation eingeteilt. Für einige Wochen kann man auch auf die Stroke-Unit (IMC) und in die ZNA gehen. Etwa eine Woche kann in die Elektrophysiologie rotiert werden. Außerdem gibt es mittwochs in Wermsdorf alle 2 Wochen eine Kopfschmerzsprechstunde und alle 2 Wochen versetzt eine allgemein ambulante Sprechstunde, zu der wir auch mitfahren durften, da wir in der Zeit mehrere PJler und Famulanten waren. Insgesamt war das Tertial abwechslungsreich. Es war auch möglich, bei Nervenbiopsien oder freitags in der ASV-Sprechstunde zu assistieren . Der Dienst geht von 7 Uhr bis 15.30 Uhr, Mittagessen ist gut möglich, und insgesamt gibt es 3 Studientage pro Tertial sowie die 2days4you (2 Studientage ca. einmal monatlich – teilweise interaktiver, teilweise frontaler; im letzten Tertial auch ein zweitägiges Repetitorium; weiterhin auch einmal wöchentlich EKG-Kurs für alle PJler). Besonders die Zeit in der ZNA fand ich sehr lehrreich, da ich Patienten im Verlauf eigenständig befragen und untersuchen konnte. Dies und das weitere Procedere wurde dann assistenzärztlich oder oberärztlich rückgesprochen (Anmeldung für Untersuchungen, Empfehlungen für Entlassung bzw. Procedere zur stationären Aufnahme). Weiterhin lernt man die Aufnahme von Patienten mit V.a. Schlaganfall im Schockraum kennen (Erhebung NIHSS, ggf. Bildgebung und Thrombolyse, ggf. Thrombektomie (es ist möglich auch dabei zuzuschauen), Aufnahme auf Stroke-Unit). Auf Normalstation fängt man um 7 Uhr mit den Blutentnahmen und Flexülen an. Ab 7.20/30 Uhr beginnt die Pflegeübergabe im Arztzimmer, zu der wir meistens gehen konnten. Um 8 Uhr findet die Frühbesprechung mit dem ärztlichen Team statt, bei der wir als PJler auch am Vortag aufgenommene Patienten vorstellen konnten und sollten (Normalstation oder ZNA/Stroke), was eine gute Übung ist. Zurück auf Station sind wir vormittags auf der Visite mitgegangen. Einmal wöchentlich ist Chefarztvisite, weiterhin fast täglich Lehrvisite mit den Oberärzten. Die Fragen in der Visite haben mich vorangebracht und es war eine wertschätzende Atmosphäre. Für unsere Fragen war auch immer Zeit. Im weiteren Tagesverlauf haben wir Liquorpunktionen durchgeführt (manchmal täglich, meistens mehrmals in der Woche), Vorbefunde organisiert und Tests durchgeführt (MoCA, UPDRS, Schellong etc., teilweise recht zeitfüllend, aber gut aufteilbar, da wir mehrere PJler und Famulanten waren). Für Fragen zu geschriebenen Arztbriefen haben sich die Assistenzärzte und -ärztinnen oft Zeit genommen. Spätestens für die Rückrotation auf Station ist es auch angedacht, eigene Patienten zu betreuen – das bedarf eine aktive Nachfrage, ist dann aber gut möglich. Das Team ist insgesamt sehr nett, was das PJ dort sehr bereichert. Vor oder nach der Mittagspause fand die Röntgendemo statt und einmal wöchentlich auch der Journal Club, bei dem wir als PJler auch einen Vortrag halten konnten. Nach dem Mittag war Zeit für die Patientenaufnahme (ggf. Vorbefunde sichten, Anamnese, Körperliche Untersuchung). Im Anschluss wurden die Patienten gemeinsam mit den betreuenden Assistenzärzten/Aisstenzärztinnen und meist auch oberärztlich angeschaut. Einmal wöchentlich gab es auch ein PJ-Seminar, das häufig interaktiv als Gespräch gestaltet war. Dieses Format hat mich am meisten angesprochen. Auf der Stroke Unit haben wir auch ab 7 Uhr Blut abgenommen und uns danach in die Fälle eingelesen (meist 9 Patienten). Bei der Visite/danach kann man die Erhebung der NIHSS üben, weiterhin Reha-Anträge ausfüllen und das Procedere der Patientenverlegung auf Normalstation kennenlernen. Ich kann ein PJ-Tertial in der Neuro am St.-Georg sehr empfehlen, um einen genaueren Einblick in die Neuro zu erhalten. Das Team ist sehr nett ist und die Lehre für PJler findet regelmäßig statt (Visite, Fortbildungen, Aufgaben nach eigenem Engagement).

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