PJ-Tertial-Bericht am Vivantes Klinikum am Urban

Innere

Berlin, Deutschland · 8 Wochen · Station Gastroenterologie · 03/2024 – 05/2024

Veröffentlicht am

4.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 4
Team Station 5
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 6
Klinik insgesamt 5
Unterricht 4
Betreuung 5
Freizeit 3
Station / Einrichtung 5

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
465

Erfahrungsbericht

Ich war für das Innere-Tertial am Urban, man wird auf 2 von 3 Stationen eingeteilt, tauschen ist nicht möglich. Ich war auf der Gastro und Hämato-Onko. DIESE BEWERTUNG BEZIEHT SICH NUR AUF GASTRO. Organisation eine Katastrophe, ich hatte die ganze erste Woche keinen Zugang zu Kleidung, musste mich selber täglich dafür einsetzen, nachfragen und alle nerven, bis ich endlich einen Chip bekommen habe (für 3 Leute). Es gibt eine Umkleide mit Spint, wofür ich auch lange kämpfen musste, ansonsten kann man sich in öffentlichen Räumen auf der Station umziehen. Am 1. Tag kam ich auf Station und es hieß nur: gut, dass du da bist, du musst die Blutentnahmen machen. Es gab eigentlich nur 2 Assistenzärzt/innen, die Interesse an Lehre hatten und sich Zeit für einen genommen haben. Für den Rest ist man der Dulli vom Dienst, der nur für BEs und Flexülen zuständig ist und das sind jeden Tag sehr viele. Aufnahmen gehören auch zum Tätigkeitsfeld, sowie EKGs befunden, die bespricht nur leider keiner mit einem. Mittags findet über zoom eine Röntgenbesprechung statt, danach geht das ganze Team zusammen Mittagessen. Auf meine Nachfrage, ob ich mal in die RTS oder Funktionsabteilung könne, hieß es nur: nein, wer soll denn dann die Blutentnahmen machen. Ich habe mich dennoch weiterhin eingesetzt und durfte innerhalb der 8 Wochen vielleicht 5 mal in die Endoskopie. RTS hat nicht geklappt. Ich habe ein paar wenige Aszitespunktionen durchgeführt, das war cool. In den Visiten lernt man nicht wirklich was. Für die Oberärzte ist man eigentlich Luft. Studientage regelmäßig möglich. Essen kostenlos. Die Pflegekräfte der Station sind wirklich super. Insgesamt war ich nicht sonderlich zufrieden, da die Lehre viel zu kurz kam und man sehr kämpfen musste, auch mal etwas spannendes sehen zu können. Ich fühlte mich nach dem Tertial nicht besonders gut auf Innere vorbereitet.
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