PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Schleswig-Holstein - Campus Luebeck

Innere

Luebeck, Deutschland · 8 Wochen · Station Gastroenterologie, Notaufnahme, Hämato-Onko · 01/2024 – 04/2024

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400

Erfahrungsbericht

Das PJ-Tertial Innere lebt vom Engagement mehrerer (und besonders dem pulmologischen OA Dr. Franzen, der zweimal in der Woche mega gute Fallvignetten vorbereitet) Menschen, die sich sehr viel Zeit nehmen und mühe für die PJ-Lehre geben! An 4 von fünf Tagen gibt es ein PJ-Seminar mit Fallbesprechungen/ symptomorientierten Durchgehen von Krankheitsbildern (bspw. Ödeme/Ikterus) oder von Vorträgen von PJ-Student:innen. Außerdem findet jeden Morgen die ITS-Visite statt, zu der man auch herzlich eingeladen ist, wenn man nicht auf der ITS eingeteilt ist. Alle zwei Wochen findet ein, manchmal sehr spezielles, aber informatives Pharmaseminar statt und auch die Kardiologie bietet mehrmals die Woche Kardio-Seminare an. Die Seminare finden immer um die Mittagszeit statt, so dass man den Stationsalltag für einen längeren Block aus Mittagessen+ Seminare verlassen kann, aber es kein allzu großes Hin- und Her gibt. Die Lehre ist also wirklich top und man fühlt sich sehr wertgeschätzt als PJler:in!! Einen Studientag nehmen ist einmal pro Woche gegen Vorbereitung eines Vortrages, den man bereit sein soll, in der nächsten Woche zu halten, möglich. Der stationsalltag ist wie eigentlich immer im Gegensatz dazu je nach eigener Motivation besser/lehrreicher oder eben schlechter. Wenn man sich selber ein wenig einbringt, kann man sowohl Patient:innen aufnehmen als auch in der Visite vorstellen (sowohl Gastro als auch HämOnko) und Arztbriefe vorbereiten. Je nahc Kapazitäten der Assistent:innen kann man auch mehr oder weniger ganz betreuen. Blutabnehmen wurde auf beiden Stationen von der Pflege gemacht, wobei schwere Abnahmen PJ-Aufgabe waren. In der Gastro wurde das auch sehr schnell angenommen, so dass sich dann doch einige Blutentnahmen angesammelt haben (+ es kommen einige Zugänge dazu, die für die Funktion gebraucht werden), aber wenn man zackig ist, hält sich das alles in Grenzen. Man ist mittags wegen der Seminare schon ein bisschen weg vom Stationsalltag, aber auch das groovt sich eigentlich ganz gut ein. Die Notaufnahme fand ich persönlich super, aber hier ist umso mehr Eigeninitiative gefragt. Es lohnt, auch einmal einen Spät-/Nachtdienst mitzumachen und sich nicht sofort nach den Seminaren aus dem Frühdienst zu verdrücken, dann haben die Assisten:innen, die sonst auch relativ eingespannt sind, auch Lust dir etwas beizubringen und zu zeigen. Insgesamt wirklich sehr zu empfehlen! Ein Tertial mit riesengroßem Lernzuwachs. Einzig die bürokratische Orga trübt das Bild ein wenig (rechtzeitiger Orbis-Zugang, rechtzeitige Aufwandsentschädigung...), aber mit etwas Geduld und Nachdruck bekommt man hier alles, was man soll.

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