PJ-Tertial-Bericht am Albertinen Krankenhaus

Chirurgie

Hamburg, Deutschland · 8 Wochen · Station Allgemeinchirurgie, Herzchirurgie, Unfallchirurgie · 01/2024 – 04/2024

Veröffentlicht am

2.53
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 3
Freizeit 3
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
gar kein Pfennig

Erfahrungsbericht

Rotationen kann man sich wünschen, bei mir waren es jeweils 4 Wochen Herz-, Allgemein-/Viszeral- und Unfallchirurgie. Gefäßchirurgie ist auch noch möglich. Allgemein: Organisation recht gut (außer Kleidung, das ist oft Mangelware), Essensgutscheine bekommt man ausgedruckt mit dem gönnerhaften Gutschein über einen Becher Wasser. Essen ist ehr durchwachsen, Salatbuffet ist aber auch möglich mit dem Gutschein. Gehalt wird keines gezahlt ("wir als Studierende können den organisatorischen Aufwand, den die Gehaltszahlungen mit sich bringen nicht überblicken" war eine der Aussagen dazu), da fühlt man sich ehr weniger wert geschätzt. Der Becher Wasser mittags ändert daran wenig. Unterricht gibt es sehr viel, manche sind spannend, manche weniger. Muss man selber rausfinden. Herzchirurgie: Beginn ist um 7:20 mit der Frühbesprechung, danach geht es meist auf Station wo die Blutentnahmen gemeinsam gemacht werden. Danach kann man Visite mitmachen oder eigene Patient*innen betreuen. Bei Interesse kann man jederzeit in den OP, dort aber nur übers Tuch schauen möglich. Je nach Operateur wird einem was erklärt oder man steht stundenlang der Anästhesie ständig im Weg. An sich ist Herzchirurgie ein spannender Einblick, mir waren 4 Wochen allerdings zu lang, da man im OP nichts zu tun hat und auf Station oft auch nur etwas mithilft. Das ärztliche Team ist insgesamt sehr nett, mit den OÄ hat man sehr wenig zu tun. Allgemein/Viszeral: Beginn ist um 7 Uhr auf Station mit den Blutentnahmen, die teilt man sich als Studierende auf. Meist ist man bis zur Frühbesprechung um 7:30 fertig. Dort werden die aktuellen Patient*innen vorgestellt mit Demonstration der Radiologie. Danach geht man entweder in den OP und assistiert dort oder bleibt auf Station und macht Visite mit. Ingesamt ist die Stimmung recht gut und man wird als Studierender respektvoll behandelt. Da oft mehrere Studierende in der ACH sind, halten sich die Zeiten im OP sehr im Rahmen. Die meisten OPs werden durch die Assistensärztinnen abgedeckt. Unfallchirurgie: Beginn ist um 7 Uhr auf Station mit Blutentnahmen. Danach Frühbesprechung mit Bilddemonstration. Danach geht man entweder in den OP, hier wird man regelmäßig als Assistenz eingeteilt, auf Station zur Visite oder in die ZNA. Letzteres ist sehr zu empfehlen, da man dort selbstständig Patient*innen aufnehmen und untersuchen kann sowie kleinere Wundversorgung macht. Insgesamt sehr nettes Team und netter, respektvoller Chef.
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