PJ-Tertial-Bericht am Krankenhaus Bad Soden

Unfallchirurgie

Bad Soden, Deutschland · 8 Wochen · Station Unfallchirurgie · 12/2022 – 03/2023

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
399

Erfahrungsbericht

Hier ein paar Stichpunkte zu meiner Erfahrung. - Chef ist Goldstaub, warmherzigster Chefarzt der Welt, hält sein ganzes Team mit seiner ausgeglichenen Art zusammen und liebt seine Arbeit - den Chef unbedingt nach seiner Osteomyelitis-Anekdote fragen - Operationen mit dem Chef sind immer empfehlenswert, man darf auch mal auf die andere Seite der Hüfte - in der Frühbesprechung auf den Oberarzt mit der ausgesprochen genialen Sockenvielfalt achten - Oberarzt-fancy-Socken ist der speedy gonzalez der Operateure, dabei allerdings tiefenentspannt - der Oberarzt-fancy-Socken wirkt zwar autoritär, ist aber im Grunde sehr wohlwollend gegenüber PJlern - regelmäßig PJ-Teaching während der Arbeitszeit im Arztzimmer von zwei Assistenzärzten - sogar einmal PJ-Teaching von der Oberärztin - eine Oberärztin soll angeblich auch mal schwierig im Umgang sein. Da hatte ich viel Glück, habe sie meistens nur freundlich erlebt. Man bekommt aber auch mal spitze Bemerkungen ihrerseits mit. Außerdem ist sie streng bei der Hygiene beim Verbandswechsel. - der Chef der ZNA ist auch sehr freundlich, wirkt zwar auf den ersten Blick ernst, erklärt aber viel, also unbedingt in die ZNA - Assistenzärzte alle freundlich, bei einigen Assistenzärztin sind die Aufgaben wie Blut abnehmen, Verbandswechsel und Drainageziehen selbstverständlicher als bei anderen und manchmal fehlt ein wenig die Dankbarkeit - es sind normale Aufgaben für einen PJler, nur würde ich mich ab und zu mehr über ein „dankeschön“ freuen - Zugang zum SAP-System - die Röntgenbesprechungen sind lehrreicher, als bei den Internisten, weil hier auch mal herangezoomt wird und nicht nur durchgehechelt (der erfahrene Radiologie ist sowieso am coolsten, wie er alles erklärt) - Möglichkeit, in die Ambulanz und Sprechstunde zu rotieren - schade ist, dass Operationen teilweise parallel zum PJ-Unterricht laufen, dann fällt es manchmal auch nicht auf, dass man nun theoretisch PJ-Unterricht hätte, jedoch nicht hingehen kann, weil man Haken im OP hält - an einem Tag waren wir für zwei Operationen parallel zum PJ-Unterricht eingeplant. Ein Oberarzt stellte uns nach kurzer Rücksprache von einer Operation frei. Dann bekamen wir ohne weitere Rücksprache ein paar Stunden später ein Telefonat vom Oberarzt-fancy-Socken in einer Selbstverständlichkeit mit, dass bei der zweiten Operation keine PJler zur Verfügung stünden, weil wir zum Operationszeitpunkt beim PJ-Unterricht seien und falls es von Nöten wäre, er selbst die Haken halten würde. Respekt!
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