PJ-Tertial-Bericht am Inselspital Bern

Kinderchirurgie

Bern, Schweiz · 8 Wochen · Station Station D (Kinderchirugie) · 02/2024 – 04/2024

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1200

Erfahrungsbericht

Das Team der Kinderchirurgie am Inselspital Bern ist sehr nett und nimmt die PJ/Wahljahrstudenten als vollwertige Team Mitglieder auf. Man rotiert Woche für Woche durch die jeweiligen Abteilungen: Ortho/Unfall, Urologie, Viszeral & Station. Dabei geht man meist mit dem jeweiligen OA in die Sprechstunde und OPs (außer in den Stationswochen). Man darf generell fast immer mit an den Tisch und wird auch häufig als 2. Assistenz eingeteilt. Bei kleineren OPs auch öfter als 1. Assistenz. Man bekommt einen eigenen Pipser mit dem man auch in den OP abgerufen wird. In dem Zeitraum in dem ich da war wurde leider das IT System auf EPIC umgestellt und ab da hatte ich leider kein Zugang mehr. Allerdings wollten sie das Problem dringend beheben da man so keine Arztbriefe schreiben konnte ect. Tagesablauf: Morgens ging's um 7.30 Uhr mit dem Frührapport los. In dem wurden die Aufnahmen der ZNA, Patienten auf Station und OP Plan besprochen. Hier wurde auch festgelegt welcher OA operiert mit welchem Assistent und/oder Student. Montags war anschließend die Chefarzt Visite mit dem ganzen Team. Einmal die Woche fand anschließend auch eine Fortbildung statt entweder von extern oder von einem Assistenten oder Studenten gehalten. Während meiner Zeit gabs keine von Studenten da das meiste sich auf das neue IT System bezog.. aber ich glaube es hätten auch nur kurz Fallvorstellungen einer der Patienten sein sollen. Ansonsten ging man je nach Einteilung mit dem OA mit. Die Oberärzte waren alle sehr bemüht den Studenten was bei zubringen und man konnte in den Sprechstunden und den OPs mit ihnen viel lernen und durfte auch alles fragen. Im OP kam es sehr auf den OA an wie viel man machen durfte. Bei machen stand ich nur zum zuschauen dabei. Bei anderen durfte ich Hautnähte machen und Hacken halten, saugen, spülen und bei manchen tatsächlich im Knochen bohren oder Metall entfernen. Am Nachmittags um 16 Uhr war dann immer Spätrapport. Anschließend war an 3 Tage Röngtenrapport (je zu Ortho, Uro oder Viszi) bei dem man auch wirklich viel lernen konnte. Man durfte nach Absprache auch mal ein paar Dienste Spät/Nacht Schicht machen. Da kommt man dann erst um 16 Uhr zum Spätrapport und geht wenn nix spannendes mehr zu tun ist. Da kommt es natürlich sehr darauf an wie viel in der Nacht los ist. Aber wenn Schockräume kommen kann es sehr spannend werden. Bern ist auch das Polytrauma Zentrum der Schweiz und daher haben wir im Winter sehr viele schwere Skiunfälle bekommen. Ansonsten operieren sie auch alles bis auf geplante Leber OPs (die gehen nach Genf). Insgesamt hat es mir sehr gut gefallen und ich konnte wirklich viel sehen und lernen und kann es daher jedem nur empfehlen hier PJ zu machen.

Bewerbung

Bewerbung habe ich an Nicole Jansen (Sekretariat des Chefarzt) geschickt. Email findet ihr auf der Webseite -> Team ganz unten :)
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