PJ-Tertial-Bericht am Asklepios Klinik St. Georg

Anästhesiologie

Hamburg, Deutschland · 8 Wochen · Station OP, E3-ITS · 11/2023 – 03/2024

Veröffentlicht am

1.53
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 3
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
0

Erfahrungsbericht

Mein Tertial in der Anästhesie in St. Georg war wirklich super, kann es bis auf wenige Einschränkungen weiterempfehlen. In der Anästhesie in St. Georg rotiert man je zur Hälfte in den OP und auf eine der beiden anästhesiologischen Intensivstationen. Eine Mitfahrt auf dem NEF war für einen Tag möglich, da während meines Tertials relativ viele Studenten, Azubis und Assistenzärzte gleichzeitig da hin wollten. Grundsätzlich war ich mit meinem Tertial dort sehr zufrieden, man wird von der überwiegenden Mehrheit der Ärzte sehr gut und freundlich aufgenommen, bekommt sowohl im OP als auch auf der ITS viel an Lehre und darf fast alles an Interventionen machen, die so anfallen (Intubation, ZVK, Arterie, Bronchoskopie, etc.). Im OP fängt man um 7.20 mit einer kurzen Morgenbesprechung an und verteilt sich dann selbständig auf eine der 12 OP-Säle, zur Auswahl stehen Herz/Gefäßchirugie, Unfall/Wirbelsäulenchirugie, HNO, Neurochirugie und Allgemein/Viszeralchirurgie, wobei die ersten beiden eher oberärztlich, die letzteren eher von den Assistenten besetzt werden. In der Einleitung darf man nach und nach alles unter Anleitung selber machen, also WHO-Checkliste, Präoxygenierung, Beutel-Masken Beatmung, Intubation, etc. Während der OP kriegt man eigentlich immer viel beigebracht, mindestens auf Nachfrage, viele Ärzte fragen einen aber auch schon von sich aus direkt ab oder halten quasi ganze Fortbildungen nur für ihren PJler, wenn wenig los ist. Mittagessen ist grundsätzlich entspannt möglich, früher gehen ist ebenso unproblematisch. Einziger Minuspunkt: Nach meiner Rotation kam es zu Personalmangel bei den OP-Schleusern, sodass immer einer von den dann in den OP rotierten PJ-lern schon ca. 30 Minuten früher kommen und beim Einschleusen der Patienten helfen musste (im Ausgleich für einen zusätzlichen Studientag). Im Haus gibt es 2 anästhesiologische (und eine internistische) ITS. Auf der E1 liegen v.a. kardiochirurgische Patienten, auf der E3 v.a. neurologisch/neurochirurgische und viszeralchirurgische Patienten (Ausnahmen bestätigen die Regel). Ich war auf der E3, kann also nur von da berichten. Genauso wie im OP wurde man auf der ITS super aufgenommen und ins Team integriert, ich durfte ab Tag 1 eigene Patienten betreuen, bei allen Interventionen dabei sein und konnte aus dieser Zeit sehr viel für mich mitnehmen, vor allem auch wegen des dortigen OA, der eine wirklich super angenehme Arbeitsathmosphäre mit flachen Hierarchien und Kollegialität schafft und einem echt viel beibringt. Auf der ITS wird in 8-Stunden Schichten gearbeitet, wobei man sich auf alle Schichten je nach eigenem Wunsch aufteilen kann.

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