PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Lueneburg

Pädiatrie

Lueneburg, Deutschland · 8 Wochen · Station Normalstation, Neointensiv, Notaufnahme · 09/2023 – 12/2023

Veröffentlicht am

1.80
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 3
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400

Erfahrungsbericht

Insgesamt war mein Tertial ganz gut. Zu Beginn war ich lange auf Station. Es gibt eine „kleine“ und eine „große“ Seite. Morgens gibt man zuerst die Antibiosen und läuft dann mit auf Visite. Meistens dokumentiert man diese dann auch. Am Anfang läuft man viel mit, später hab ich auf der großen Seite auch unter Aufsicht visitiert. Ansonsten darf man mit untersuchen. Mittags gibt es dann eine Besprechung mit dem Chef, dort habe ich teilweise auch die Neuaufnahmen vorgestellt. Nachmittags werden Briefe geschrieben und Sonos/BEs gemacht, wo man immer mithelfen kann. Während ich dort war, wurden mehrere neue Assistenten eingearbeitet und waren dementsprechend selber noch etwas überfordert. Es gab durch die meisten Oberärztinnen kaum teaching. In der Notaufnahme/Ambulanz hat es mir am besten gefallen. Dort kann man selber die Anamnese und Untersuchung machen, dokumentieren, später auch BEs/Zugänge legen und bespricht dann mit dem Assistenten das weitere Vorgehen. Super nettes Team, auch die MFAs. Auf der Neo war ich nur recht kurz. Dort kann man natürlich eher wenig machen. Ich hatte aber auch das Gefühl, dass die Oberärztin, die zu meiner Zeit meistens dort war, es nicht so cool fand, dass ich dahin rotiert bin. Ich bin auch mal mit zu den Sectios gegangen, in Lüneburg geht zu jeder Sectio ein Pädiater für die U1. Das war auch mal ganz cool. Genauso kann man mal mit in die Kliniken im Umkreis fahren und dort mit zu den U2s gehen. Alle Assistenten/Assistentinnen fand ich super nett und sehr bemüht. Teilweise noch etwas überfordert, sicherlich auch durch das fehlende teaching. Die Oberärztinnen sind teilweise auch sehr nett und zugewandt, teilweise aber auch eher uninteressiert an PJs. Meine Zeit dort hat mir schon Spaß gemacht, am Ende hat es sich etwas gezogen. Essen: umsonst bzw 6€/Tag, was gut gereicht hat. Meistens sehr lecker, mehrere Optionen, gutes Salatbuffett. Sonstiges: ich wusste ja, dass man sich ein- und ausstempeln muss und es hat mich trotzdem genervt. Klar, man kann seine Überstunden abfeiern, aber man auch geht eigentlich nie früher, weil man keine Minusstunden sammeln will. PJ-Unterricht: gibts jeden Tag in allen Fächern bis auf freitags, eigentlich immer gut und man hat dadurch nachmittags was zu tun. Ich bin dann meistens danach nochmal auf Station zum Antibiose geben gegen 16.00 Uhr. Wenn man um 7:30 Uhr da ist und bis 16:15 bleibt, hat man schon 0,5 Überstunden. Zur Unterkunft: immernoch auf dem Psychiatrie Gelände. Ein schönes renoviertes Altbauhaus. Im Erdgeschoss ist eine Kerzenwerkstatt, aber abends und am Wochenende hatten wir das Haus für uns und haben es auch genutzt, dass wir niemanden stören. Die meisten PJs kommen aus Hamburg und sind dann auch am Wochenende meistens dort. Später sind viele aber auch mal da geblieben und wir haben alle was zusammen unternommen. Im Sommer geht da bestimmt auch draußen noch viel mehr.

Bewerbung

Übers PJ Portal, Für die Unterkunft frühzeitig an Frau Dammann wenden.

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