PJ-Tertial-Bericht am Luisenhospital Aachen

Unfallchirurgie

Aachen, Deutschland · 8 Wochen · Station Unfallchirurgie/ Orthopädie · 09/2024 – 12/2024

Veröffentlicht am

2.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 2
Freizeit 3
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
200

Erfahrungsbericht

Die Unfallchirurgie/ Orthopädie im Luisenhospital kann ich für Interessierte empfehlen. Die AssistenzärtInnen sind durchweg extrem freundlich und kollegial, nach dem Motto alles kann nichts muss kann man sich so viel und so wenig beteiligen wie man möchte. Man bekommt sehr viel Routine in der Wundversorgung, da man als PJler morgens für die Verbandswechsel zuständig ist und darf vorallem in der Notaufnahme bei unkomplizierten Verletzungen nach Anleitung immer eigenständig arbeiten und Nähen. Auch die Atmosphäre im OP war sehr angenehm, die Oberärzte erklären auf Nachfrage gerne und viel, ansonsten kriegt man auch eine beeindruckende Zahl an Flachwitzen zu hören. Wenn Zeit ist und man explizit nachfragt, darf man auch mit zunähen. Man ist jeden Tag fest mit im OP-Plan eingetragen, sodass man immer die gleichen Eingriffe zu sehen bekommt (Knie- und Hüftprothesen), und es kann auch vorkommen, dass man deswegen mal etwas länger bleibt. Für mich war es ein Glück, dass zeitgleich noch 3 FamulantInnen mit auf der Station waren, denn ich bin nicht besonders Chirurgie-begeistert und konnte dadurch auch oft pünktlich oder auch früher raus. Insgesamt wird man hier als PJ-Studentin sehr respektvoll behandelt und jeder ist sehr dankbar für die Hilfe, sowohl auf Station als auch im OP. Minuspunkte gehen raus für die Blutabnahmen. Die Tage, in denen ich alleine war, waren sehr stressig, denn man muss nicht nur die komplette Station, sondern auch Privatstationen mit Blutabnahmen und Zugängen bedienen. Auch die Organisation fand ich sehr unrund, z.B. muss man immer kontrollieren ob das wenige an Aufwandsentschädigung auch wirklich ankommt, da es bei der Überweisung in einigen Fällen zu Fehlern gekommen ist. Außerdem wird auf eine unangenehme Art und Weise auf eine genaue Dokumentation der Fehltage gepocht, man bekommt von Anfang an unterstellt, dass man Zeiten unterschlägt, obwohl der Großteil der PJ-Studierenden sehr gewissenhaft ist. Pluspunkte gibt es für die gute PJ-Betreuung, hier gibt es sehr engagierte PJ-Beauftragte, die man unkompliziert kontaktieren kann, und die sich auch sehr für die Lehre einsetzen. Fortbildungen gab es übrigens 1x/ Woche in Innere und Chirurgie. Die sind fast nie ausgefallen und waren überwiegend interaktiv gestaltet. Es gibt außerdem täglich Röntgen-Demos.
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