PJ-Tertial-Bericht am St. Joseph-Krankenhaus

Allgemeinchirurgie

Berlin, Deutschland · 8 Wochen · Station 11, 15 · 01/2024 – 04/2024

Veröffentlicht am

2.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 3
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
0
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Im Inneren Tertial am St. Joseph-KH rotiert man für 3 Wochen in die Notaufnahme, 1 Woche in die Funktion (Dialyse, Endoskopie, Intensiv) und wird für den restlichen Teil einer Station zugeteilt. Bei Bedarf kann man zum Teil untereinander tauschen und ggf. bei der PJ-Beauftragten einen Wunsch angeben. Die Zeit in der Notaufnahme hat mir sehr gut gefallen. Man kann sehr selbständig arbeiten, sieht eigene Patient*innen die man dann vorstellt und gemeinsam das weitere Vorgehen überlegt. Man bekommt eine gute Routine in der körperlichen Untersuchung und Anamnese sowie Patientenvorstellung. Sonos werden ebenfalls regemäßig gemacht, wo man auch meist schonmal vorschallen oder zumindest dabei sein kann. Der Chef der ZNA nimmt sich häufig Zeit Dinge zu erklären und Patient*innen zu besprechen. Auch das pflegerische Team ist super nett. Gegen Nachmittags ist meist schnell viel los, sodass sich die Ärzt*innen der Notaufnahme über die Unterstützung freuen. Ich hatte das Glück zunächst alleine in der Notaufnahme eingeteilt zu sein. Zum Teil waren bis zu 3 PJler und teilweise Famulant*innen dort eingesetzt was für die räumlich begrenzte ZNA doch zu viel ist, sodass man sich in Spät/Frühdienst aufteilen sollte. Die Woche in der Endoskopie war interessant, das Team nett. Es ist jedoch recht schnell repetitiv und die Selbstständigkeit hält sich Grenzen. Zum Teil konnte ich immerhin die Kurznarkose mit Propofol übernehmen. Bei Wunsch kann man die Funktionswoche auch auf mehrere Bereich aufteilen, was ich für die eine Woche dann doch etwas viel fand. Für meine Stationsrotation war ich für die Geriatrie eingeteilt. Hier ist man primär auf der Station 11, 15 (teilweise auch 14 als alterstraumatologisches Zentrum) eingesetzt und einer Stationsärztin zugeteilt. Das Team ist insgesamt super nett und inkludiert die Studierenden sehr. Der Tag beginnt um 8 mit den Blutentnahmen, welche zum Teil recht viele sind, da man auch auf den anderen Stationen mit Blut abnimmt. Je nach Stationsärztin helfen diese oder nehmen selbst Blut ab. Hier sollte man sich wehren wenn es zu viele Blutentnahmen sind, um nicht nur damit beschäftigt zu sein. Um 8:30 findet eine Frühbesprechung mit Pflege, Physio und Psychologinnen statt. Im Laufe des Vormittags findet dann Kurvenvisite und Stationsvisite statt. Hier habe sind wir die Patient*innen zusammen durchgegangen was ebenfalls lehrreich war. Zum Teil konnte ich einzelne Patient*innen übernehmen, mir selber Gedanken machen und soweit es ging die Visite machen. Oft verliert man dann jedoch die eigenen Patient*innen aus den Augen weil man mit anderen Dingen beschäftigt ist. Mittags wird mit dem gesamten Team Mittagegessen, wo sehr wert darauf gelegt wurde, dass wir PJler auch gehen wenn viel los war. Nachmittags stehen die Aufnahmen an wo die Anamnese und körperliche Untersuchung mit Dokumentation stattfindet mit anschließender Besprechung mit der betreuenden Ärtztin. Zum Teil habe ich hier auch auf der anderen Station geholfen, jenachdem wo mehr los war. Gelgentlich konnte ich auch arterielle BGAs und selbstständig Sonos machen. Meist bin ich zwischen 15:30-16:30 gegangen, nach Fortbildungen manchmal auch früher. Insgesamt hat mir das Tertial am St. Joseph gut gefallen. Es herrscht eine sehr gute Stimmung im gesamten Krankenhaus und die Rotation in die Notaufnahme ist super. Das geriatrische Team ist super nett, man wird immer mitgenommen. Natürlich fallen die unangenehmen Aufgaben auch auf PJler, vor allem wenn (recht häufig) jemand krank ist, und dies dann aufgefangen werden muss. Für die Ärztinnen dort herrscht eine große Arbeitsbelastung mit vielen Patient*innen, weshalb viele auch nicht lange dort bleiben.

Bewerbung

PJ-Portal, kurzfristig Platz frei geworden

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