PJ-Tertial-Bericht am Staedtisches Klinikum Wolfenbuettel

Chirurgie

Wolfenbuettel, Deutschland · 8 Wochen · Station Allgemeinchirurgie, Unfallchirurgie · 11/2023 – 03/2024

Veröffentlicht am

1.40
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
500

Erfahrungsbericht

Pro: - super nette Leute, relativ flache Hierarchien - hilfreicher Unterricht, fast täglich, vermutlich gute M3-Vorbereitung - strukturierter Ultraschallkurs - Unterkunft in Krankenhausnähe gestellt. - Man darf in andere Abteilungen rotieren. Ich war einen Tag mit einem Anästhesisten in der JVA und etwa 10 Tage in der Gynäkologie. - Man darf fast alles, was Assistenten dürfen, hat also viele Rechte, aber hat kaum Pflichten -> optimal, um langsam in den Beruf zu wachsen. - Ich möchte nochmal explizit den wirklich guten Kontakt zur Pflege hervorheben. Die kannten am Ende sogar meinen Namen :O Es ist nicht wie in anderen Häusern ein Gegeneinander zwischen Pflege und Ärzten, sondern ein Miteinander. - Es gibt Blood Nurses. Man muss also nur die Blutentnahmen machen, die liegen bleiben (vielleicht durchschnittlich 2 pro Tag) und ab und zu Zugänge legen (im Schnitt ca 1/d). - Relativ neu ist wohl, dass man im Tertial 8 Studientage hat. Ich habe die teilweise für Krankheit genutzt. Contra: - Insbesondere in der Unfallchirurgie ist man (falls man der einzige PJler ist) sehr beschäftigt mit OP-Assistenz. Das führt dazu, dass man häufig den eigentlich sehr guten Unterricht verpasst und wenig Zeit hat, um in die Notaufnahme zu gehen, wo man ebenfalls viel lernen und selbstständig arbeiten kann. Das fand ich etwas schade. - ebenfalls Unfallchirurgie: Man wird eher für die undankbaren/langweiligen OPs eingeteilt. Der Klassiker ist natürlich die Hüft-TEP: nichts sehen, nur halten. Das ist auf Dauer etwas langweilig. - Im OP wird man nicht weiter einbezogen als es für die Assistenz notwendig ist. Ich hätte mich gerne häufiger mal praktisch ausprobiert. Insbesondere Nähen ist im OP meist eher nur zähneknirschend auf Nachfrage möglich. - Notfälle oder Polytraumata gibt es nicht so richtig. Wenn jemand im Schockraum mit Polytrauma liegt, dann, weil es kein echtes Polytrauma ist. Die richtigen Knaller fahren dann nach Braunschweig durch. Man darf aber glaube ich auch NEF mitfahren. Fazit: wer viel SEHEN möchte, ist woanders vielleicht besser aufgehoben, dafür darf man aber in einem kleinen Haus eben eher selbstständig arbeiten, weil einen schnell alle kennen. - Aufgrund dieser Punkte hat es bei mir nicht für die Gesamt-Zensur Eins gereicht.

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