PJ-Tertial-Bericht am ENDO-Klinik Hamburg

Allgemeinchirurgie

Hamburg, Deutschland · 8 Wochen · Station 4 · 01/2024 – 04/2024

Veröffentlicht am

1.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
500

Erfahrungsbericht

Das Wahltertial in der ENDO-Klinik ist ideal für alle, die sich für Endoprothetik interessieren. Die Klinik ist auf Gelenkchirurgie spezialisiert und führt hauptsächlich primäre Hüft- und Knie-TEPs durch. Es gibt keine Notaufnahme oder Unfallchirurgie, aber täglich mehrere Wechsel-OPs (septisch/aseptisch). Darüber hinaus werden auch Schulter- und OSG-Prothesen sowie seltener Ellenbogenprothesen implantiert. Bei sportorthopädischen Eingriffen wie ASKs und Kreuzbandplastiken kann man auch bei Interesse zuschauen. Als PJ-ler wird man am ersten Tag einer Station zugeteilt, aber prinzipiell ist es einem freigestellt, was man sehen oder machen möchte. Die Station funktioniert auch ohne PJ-ler gut und man sollte sich nicht (zumindest nicht regelmäßig) von den PAs zur Blutentnahme zwingen lassen. Da die meisten Patienten relativ gesund sind und nur 3-4 Tage in der Klinik verbringen, ist die Arbeit auf der Station nicht besonders aufregend. Im OP hingegen kann man viel lernen, da man regelmäßig als 2. Assistenz eingesetzt wird. Je nach Operateur und Eigenmotivation kann man auch die 1. Assistenz übernehmen und auch regelmäßig Haut nähen. Es wird auch geschätzt, wenn man gut chirurgisch knoten kann. Die primären Prothesen folgen einem standardisierten Ablauf, in den man schnell eingearbeitet wird. Die Wechseloperationen dauern oft länger, insbesondere die Septischen, sind aber sehr spannend. Man kann sonst in die Sprechstunde oder in die Punktionsabteilung gehen und selbständig Patienten untersuchen oder bei Gelenkpunktionen zuschauen und ggf. alleine Knie punktieren. Tagesablauf: - 7:12 Frühbesprechung: Röntgen- und OP-Plan Besprechung - 8:00 Beginn der meisten OPs, 4-5 primäre Prothesen/2-3 Wechsel pro Saal, als PJ kann darf man für sich entscheiden bei welchen OPs man mitmachen will. Alternativ kann man sich "fest" als 2. Assistenz eintragen lassen und man wird täglich einem Saal zugeteilt. - 15:30 Feierabend, ± 1 Std. Unterricht: Studientage finden einmal im Monat am UKE statt und man kriegt dafür den Tag in der Klinik frei. In der ENDO-Klinik ist Dr. Lausmann der PJ-Beauftragte für die Chirurgie und hat regelmäßig Unterricht gegeben. Es handelte sich v.a. um Themen aus der Orthopädie mit Fokus auf Prothesen, z.B. Indikation, Planung, Prothesenmodelle usw. Auch am Tisch und in der Sprechstunde erklärt Dr. Lausmann einem viel, besonders wenn man Interesse zeigt. Die Atmosphäre war immer sehr angenehm, man konnte jederzeit Fragen stellen und Unklarheiten ausführlich besprechen. Man konnte echt viel über Endoprothetik lernen.
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